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18.02.2021

Corona-Stau? 5 Tipps für Autofahrer bei einer Grenzschließung

Die Corona-Pandemie beeinflusst sehr stark den nationalen und internationalen Autoverkehr. Egal ob beruflich oder privat, geplant oder spontan, Pendler, Grenzgänger und Reisende müssen sich aktuell darauf einstellen, dass sie nicht immer schnell dort ankommen, wo sie sein möchten. Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzuschränken, greifen viele Staaten und Regionen zu verschärften Maßnahmen und führen oft kurzfristig Lockdowns, Grenzschließungen, Einreiseverbote, Grenzkontrollen oder Corona-Tests ein. Damit Sie auf das Staurisiko und unvorhergesehene Situationen an den Grenzen im In- und Ausland bestens vorbereitet sind, haben wir für Sie eine Checkliste mit 5 Tipps vorbereitet.

1. Corona-Lage an der Grenze und am Reiseziel prüfen

Die aktuelle Corona-Situation erfordert in Deutschland und in den Nachbarländern kurzfristige Maßnahmen, die je nach Land und Region von Reisewarnung, Einreisebeschränkung und Einführung einer Testpflicht bis hin zu Einreiseverboten oder sogar Grenzschließungen reichen. Informieren Sie sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage im Zielland und an der Grenze. Die neuesten Informationen dazu finden Sie auf den Websites der zuständigen Bundesministerien oder des Auswärtigen Amts:

Frankreich, Österreich, Polen, Tschechien und andere Nachbarländer informieren laufend auf den offiziellen Regierungsseiten über die aktuelle Lage im Land oder an der Grenze (auf Englisch oder auf Deutsch).

2. Autocheck vor der Abreise

Haben Sie alles dabei, was man als Autofahrer oder Mitfahrer im Straßenverkehr unbedingt braucht? Achten Sie dabei insbesondere auf saisonabhängige Bereifung und deren Zustand, Verbandskasten (Haltbarkeitsdatum prüfen), Warnweste, Warndreieck, Autopapiere, Taschenlampe, Beleuchtung, funktionsfähige Scheibenwischer, Frostschutzmittel bzw. Scheibenreiniger, Innen- und Außenspiegel, Ersatzreifen bzw. Reparaturset, Ladekabel (bei Elektro- und Plug-in-Hybrid-Autos).

3. Immer ausreichend tanken

So selbstverständlich es klingt: Man soll nie auf dem letzten Tropfen fahren. Wenn es an der Grenze nur schleppend vorangeht oder sogar Stillstand herrscht, hängt vom Sprit sehr viel ab: Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Radio, Handy-Akkustand u.a. Das THW und Ihr Pannendienst können besonders in Krisensituationen nicht immer und überall an Ort und Stelle sein.

4. Verpflegung für unterwegs mitnehmen

Nehmen Sie ausreichend Essen und Getränke für Sie und alle Reiseteilnehmer mit. Verlassen Sie sich unterwegs nicht auf Raststätten und Fastfood-Restaurants. Im Internet findet man oft keine aktuellen Öffnungszeiten. Noch häufiger sind solche Orte maßlos überfüllt. Wenn Sie oder andere Passagiere auf Medikamente angewiesen sind, sollten Sie immer optimal versorgt sein. Denken Sie an die Reisebeschäftigung für Kinder.

5. Haben Sie immer Plan B

In der Corona-Zeit kann es durchaus vorkommen, dass Sie Ihre Autoreise von heute auf morgen verschieben oder mitten drin abbrechen müssen. Machen Sie sich daher im Vorfeld Gedanken darüber, was wäre, wenn Sie plötzlich umkehren müssten oder die Rückreise zum Beispiel aufgrund der Quarantäne nicht direkt antreten könnten. Was bedeutet das für Sie privat und beruflich? Was sollten Sie unbedingt dabeihaben, wenn die Reise etwas länger dauert als geplant? 

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