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Standschäden

04.03.2021

5 Probleme, die beim Auto auftreten, wenn es länger steht

Manchmal können Sie nicht vermeiden, dass Ihr Auto über einen längeren Zeitraum hinweg ungenutzt herumsteht. Das kann etwa passieren, wenn das Fahrzeug wegen eines Defektes nicht fahrtüchtig ist, oder Sie aufgrund von Ordnungswidrigkeiten Ihren Führerschein für eine gewisse Zeit abgeben müssen. Homeoffice, Zweitwagen oder auch Ausgangssperren, die im Rahmen der Corona-Maßnahmen verhängt wurden, können es nötig machen, den fahrbaren Untersatz eine Weile stehenzulassen. Autos sind allerdings nicht dafür gemacht, über Monate oder gar Jahre vernachlässigt zu werden. Regelmäßige Wartungen sind daher absolut notwendig. Aber welche Standschäden können überhaupt entstehen? Wir haben die fünf häufigsten Probleme aufgezählt, die beim Auto auftreten können, wenn es länger steht.

1. Leere Batterie – ohne Saft fährt sich‘s schlecht

Ist die Batterie leer, hilft nur die Starthilfe. Der Akku entlädt sich von selbst, wenn er über längere Zeiträume hinweg nicht beansprucht wird. Auch die Substanz der Batterie kann Schaden nehmen. Solchen Auto-Schäden, die beim langen Stehen auftreten, können Sie vorbeugen, indem Sie den Akku abklemmen oder ganz ausbauen. Noch besser ist es, wenn Sie einfach regelmäßig das Fahrzeug bewegen – eine Bewegungsfahrt im Monat sollte ausreichend sein, um die Batterie aufzuladen.

2. Rostige Bremsen – stark abschüssige Straße? Lieber nicht!

Bremsen sind empfindlich, da sich an ihnen Schmutz, Matsch, Sand und Regentropfen festsetzen. Insbesondere Feuchtigkeit kann bei langen Standzeiten dazu führen, dass Teile der Mechanik verrosten und die Bremsen in der Folge nicht mehr richtig funktionieren. Um das zu vermeiden, sollten Autofahrer das Auto sorgfältig trockenbremsen, bevor sie es über einen längeren Zeitraum abstellen.

3. Müffelnde Klimaanlage – unangenehm an heißen Tagen

Besonders im Hochsommer kann eine kaputte, schlecht riechende Klimaanlage die Nase überfordern. Ein Defekt kann unterschiedliche Ursachen haben. Der Kompressor kann Schaden nehmen, wenn ein Pkw lange Zeit nicht bewegt wird. Es können sich innerhalb der Anlage aber auch Schimmel und Bakterien festsetzen. Entsprechende Standschäden am Auto können Sie vermeiden, indem Sie die Klimaanlage ca. 10 Minuten bevor Sie das Auto abstellen, ausschalten. Auf diese Weise kann das Kondenswasser im Inneren trocknen.

4. Poröses Gummi – lieber hin und wieder einfetten

Dichtungen können porös oder brüchig werden, wenn Sie sie nicht regelmäßig einfetten. Hier arbeiten Sie am besten mit Schmierfett oder Silikonspray, um Problemen vorzubeugen, wenn Ihr Auto länger steht.

5. Platte Reifen – vor der ersten Fahrt zur Pumpe greifen

Ebenfalls gefährlich ist es, wenn die Reifen dadurch gelitten haben, dass das Auto lange nicht bewegt wurde. Je weniger Luft im Reifen ist, desto schneller kommt es zu Problemen, wenn Ihr Auto länger steht. Wir empfehlen daher im Voraus den Fülldruck zu erhöhen. Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie das Auto außerdem hochlagern. So entlasten Sie gleichzeitig die Achsen.

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