R+V24 Pressemitteilung

Reißverschlussverfahren: Wie geht es richtig?

Reißverschlussverfahren: Wie geht es richtig?


Wiesbaden, 25. Oktober 2018
Reißverschlussverfahren: Eine Fahrbahn endet, weil zum Beispiel ein Unfall oder eine Baustelle die Spur blockiert. Dann gilt das Reißverschlussverfahren und Autofahrer müssen nach und nach auf die weiterführende Spur wechseln. 37 Prozent der deutschen Autofahrer glauben, dass man sich dabei möglichst früh einfädeln sollte. Das zeigt eine aktuelle Studie des Kfz- Direktversicherers R+V24. „Das ist aber ein Verkehrsirrtum“, sagt Anka Jost, Kfz-Expertin bei der R+V24-Direktversicherung. „Damit der Verkehr zügig weiterläuft, sollte der Fahrspurwechsel erst unmittelbar an der Engstelle erfolgen. Nicht vorher.“

Autofahrer, die bis ganz vorne zum Hindernis fahren und sich dann erst einfädeln, machen es richtig. Denn wer zu früh auf die weiterführende Spur wechselt, verursacht eher Stau – vor allem auf der Autobahn. „Gleichermaßen sollten aber auch Autofahrer auf der weiterführenden Spur dafür sorgen, dass sie das Reißverschlussverfahren mitmachen und jeweils ein Auto reinlassen. Nicht mehrere – das würde ebenfalls zu längeren Wartezeiten für alle Verkehrsteilnehmer führen“, sagt Anka Jost.


Auffahren auf die Autobahn: kein Reißverschlussverfahren
Anders ist es beim Auffahren auf die Autobahn: Hier gilt das Reißverschlussverfahren nicht. „Wer vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn auffahren möchte, muss die anderen Fahrzeuge auf der linken Spur vorbeilassen“, so Anka Jost.


Aktion „Verkehrsirrtümer“: Hintergrund der Befragung
Stimmt das? Oder doch nicht? Es gibt sehr viele Verkehrsirrtümer, die sich hartnäckig halten. Selbst langjährige Autofahrer kennen häufig nicht die Antwort. Der Kfz-Direktversicherer R+V24 klärt deshalb über die häufigsten Irrtümer im Straßenverkehr auf. Dazu führt die R+V24 regelmäßig Umfragen zu Verkehrs- und Autofragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Näheres dazu: rv24.de

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