Erste Hilfe bei Schockzuständen

Erste Hilfe bei Schock

Schock

Blasse Haut und kalter Schweiß: Der Schock steht Betroffenen nach einem Unfall oft ins Gesicht geschrieben. Denn das Gehirn bekommt zu wenig Blut und damit Sauerstoff ab. "Ursache für einen Schock kann eine Wunde sein oder ein großer Schreck", berichtet Ela Orth von R+V24. "Die Gefahr wird leider oft unterschätzt: Es muss sofort Erste Hilfe geleistet werden."

Ruhe bewahren!

Der oberste Grundsatz der Ersten Hilfe gilt auch bei einem Schock: Ihre Ruhe beruhigt auch den Betroffenen.

Hilfe beim Schock - so geht’s

Bei einem Schock sackt das Blut nach unten, das Gehirn erhält nicht genügend Sauerstoff. Dies ist lebensbedrohlich. Auch wenn keine äußerlichen Verletzungen vorliegen, ist schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich.

Schock erkennen

  • blasse Gesichtsfarbe, kalter Schweiß auf der Stirn
  • Zittern, Schwitzen, Frieren
  • Unruhe, Angst, Verwirrung
  • im weiteren Verlauf: Teilnahmslosigkeit und Bewusstlosigkeit

Sofortmaßnahmen

  • Notruf absetzen
  • Betroffenen auf den Rücken legen
  • Beine 30 Grad erhöht lagern, damit das Blut zurückfließt
  • Person warm halten

Weitere Versorgung

  • Person beruhigen und trösten
  • Bewusstsein und Atmung prüfen
  • Ist der Betroffene bewusstlos und die Atmung normal, bringen Sie den Verletzten in die stabile Seitenlage
  • Ist die Atmung nicht normal, beginnen Sie mit der Wiederbelebung