Kaufvertrag für Auto und Motorrad

Vertrauen ist gut, Vertrag ist besser

Das Auto (oder das Motorrad) macht einen guten Eindruck, Käufer bzw. Verkäufer auch. Beide Parteien sind sich einig und dem Fahrzeugkauf steht nichts im Wege. Was braucht man da einen Kaufvertrag? Doch was, wenn:

  • der Käufer das Auto / Motorrad nicht ummeldet,
  • das gekaufte Auto / Motorrad nach Übergabe doch erhebliche Mängel aufweist, oder
  • das Auto / Motorrad gar nicht dem Verkäufer gehört?


Wenn Sie sich mit dem Käufer einig sind, sollte das schriftlich festgehalten werden. Wählen Sie dazu am besten einen vorgedruckten Kaufvertrag für Fahrzeug, in den Sie die Personenangaben des Käufers und des Verkäufers eintragen. Der juristisch korrekte Auto- oder Motorrad-Kaufvertrag soll alle Pflichtangaben umfassen und darüber hinaus die Übergabe der Fahrzeugpapiere und die Anzahl der überreichten Autoschlüssel belegen.

Darauf kommt es an

Ein Kaufvertrag schützt beide Seiten

Ein Kfz-Kaufvertrag sorgt dafür, dass beide Seiten - sowohl Käufer als auch Verkäufer - sich auf einer klar beschriebenen Basis einig werden und gewisse Erklärungen abgeben, die im Nachhinein wichtig sein könnten. Gehen Sie daher unbedingt auf Nummer sicher und nutzen Sie beim Autokauf oder Motorradkauf den R+V24-Kaufvertrag, den Sie bei uns kostenlos herunterladen können:

Wichtige Hinweise:
Dieser Vertrag ist nur für Verkauf durch Privatpersonen geeignet. Verkaufen Unternehmer ein Fahrzeug, können sie die Sachmängelhaftung in einem Formularvertrag nicht ausschließen. Als Unternehmer gelten nicht nur Autohändler, sondern auch Freiberufler und Gewerbetreibende, die ihr gebrauchtes Geschäftsfahrzeug verkaufen.

Worauf Sie als Verkäufer achten sollten

Unangenehme Überraschungen lassen sich vermeiden, wenn Sie diese Punkte beachten:

  • Der Käufer ist mindestens 18 Jahre alt.
  • Für den Fall einer Probefahrt hat der Käufer einen gültigen Führerschein.
  • Die Daten des Käufers müssen mit Personalausweis oder Pass übereinstimmen.
  • Geben Sie Mängel und Schäden des Fahrzeugs an. Nach geltendem Recht muss der Verkäufer auch geringfügige Unfallschäden dem Käufer ungefragt offen legen.
  • Vereinbaren Sie die Barzahlung oder Überweisung des vollen Kaufpreises.
  • Geben Sie dem Käufer die Fahrzeugpapiere erst, wenn er den Kaufpreis voll bezahlt hat.
  • Melden Sie sofort der Kfz-Zulassungsstelle und Ihrer Versicherungsgesellschaft, dass Sie das Fahrzeug verkauft haben. Behalten Sie eine Kopie dieser Veräußerungsanzeigen.
  • Meldet der Käufer den Wagen nicht um, besteht die Gefahr, dass Sie bis zu ein Jahr für die Kfz-Steuer und die Versicherungsprämie haften. Melden Sie deshalb das Fahrzeug gemeinsam mit dem Käufer bei der Zulassungsstelle um oder melden Sie es vor der Übergabe an den Käufer ab.

Worauf Sie als Käufer achten sollten

Auch als Käufer sollten Sie auf einige Punkte achten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden:

  • Untersuchen Sie das Fahrzeug möglichst im Beisein einer weiteren Person und unternehmen Sie vor dem Kauf eine Probefahrt.
  • Die Daten des Verkäufers müssen mit Personalausweis oder Pass übereinstimmen.
  • Ist der Verkäufer des Fahrzeugs nicht der Eigentümer, lassen Sie sich eine schriftliche Verkaufsvollmacht zeigen.
  • Überprüfen Sie Fahrzeugpapiere und das letzte Untersuchungsprotokoll zur TÜV-Abnahme.
  • Zusatzausstattung und Zubehör des Fahrzeugs müssen vollständig im Kaufvertrag genannt sein.
  • Beachten Sie, dass mit dem Kauf die auf das Fahrzeug abgeschlossenen Kfz-Versicherungen auf Sie übergehen.

So leicht geht es für R+V24-Kunden

Verkaufen Sie Ihr Fahrzeug, dann melden Sie den Verkauf einfach online über das Kontaktformular in Ihrem Vertragscenter.
Auch wenn Sie Ihr Fahrzeug wechseln, können Sie dies bequem online durchführen. Wählen Sie dazu zunächst den Vertrag Ihres bisherigen Fahrzeugs aus und dann die Aktion "Fahrzeug wechseln". Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Hilfebereich.