Deckungskarte – braucht man sie noch?

Welchen Versicherungsnachweis brauche ich auf der Zulassungsstelle?

Deckungskarte, Doppelkarte oder eVB-Nummer? Lassen Sie sich nicht verwirren: Alle drei Begriffe bezeichnen nichts anderes als den Nachweis über eine bestehende Haftpflichtversicherung für Ihr Fahrzeug (Versicherungsbestätigungskarte). Ohne Deckungskarte können Sie kein Fahrzeug zulassen.

Im Laufe der letzten Jahrzehnte wurde das Zulassungsverfahren von Fahrzeugen deutlich vereinfacht und beschleunigt. Auch die von den Ämtern verwendeten Begriffe haben sich gewandelt und sorgen bei manch einem für Unsicherheit und Verwirrung. Eine Übersicht über nicht mehr gebräuchliche und aktuelle Bezeichnungen bringt Klarheit ins Begriffsdickicht!

Von der Deckungskarte zur eVB

Bis Ende 2002: zweifaches Papierformat

Früher mussten Sie als Versicherungsnehmer eine Deckungskarte besorgen und diese in Papierform vorlegen – sowohl bei der Zulassungsstelle als auch beim Versicherer. Von dieser Deckungskarte gab es also immer zwei Ausführungen, sie trug deshalb den Namen „Doppelkarte“.

Bis 2008: die einfache Deckungskarte

Ab 2003 mussten Sie bei der An-, Ab- und Ummeldung eines Fahrzeugs zwar noch eine Deckungskarte vorlegen, die Datenübermittlung an den Versicherer erfolgte jedoch bereits elektronisch – die doppelte Deckungskarte gab es nicht mehr.

Heute: papierlose Datenübertragung

Inzwischen hat sich die Deckungskarte komplett vom Papierformat gelöst. Ein gültiger Versicherungsnachweis besteht aus einer siebenstelligen Kombination aus Zahlen und Buchstaben: die elektronische Versicherungsbestätigung, kurz eVB. Diese „elektronische Deckungskarte“ beantragen Sie beim Abschluss einer Versicherung mithilfe des R+V24 Tarifrechners ganz automatisch – sie steht Ihnen sofort nach Vertragsabschluss online zur Verfügung!

Einfach elektronisch – Vorteile der eVB

Den neuen Wagen zulassen, den stillgelegten Scheunenfund restaurieren und wieder anmelden oder einen Halterwechsel eintragen lassen – all das war noch bis vor ein paar Jahren mit viel bürokratischem und zeitlichem Aufwand verbunden. Die Deckungskarte trat mehrmals den Postweg an, bis die vorläufige Deckung schließlich in einen aktiven Versicherungsschutz überging. Heute sorgt die elektronische Versicherungsbestätigung für vereinfachte Zulassungsformalitäten:

  • beschleunigte Bearbeitungszeiten
  • besserer Schutz vor Missbrauch von Kfz-Versicherungsbestätigungen, da die eVB eindeutig einer Person zugeordnet werden kann
  • ressourcenschonend und nachhaltig dank Verzicht auf das Papierformat

Sie sind R+V24-Kunde und benötigen eine Deckungskarte?

Wenn Sie bereits unser Kunde sind und Ihr bei uns versichertes Fahrzeug durch ein neues ersetzen möchten, loggen Sie sich in Ihr persönliches R+V24 Vertragscenter ein, klicken Sie auf den entsprechenden Vertrag und dann auf "Fahrzeugwechsel".
Dort machen Sie alle Angaben zu Ihrem neuen Fahrzeug und können dann sofort online Ihre Deckungskarte ausdrucken oder sich per SMS zuschicken lassen. Mit dieser elektronischen Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) gehen Sie anschließend zur Zulassungsstelle, um Ihr Fahrzeug zuzulassen.