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fernsteuerbare E-Scooter von Spin

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Spin möchte fernsteuerbare E-Scooter in die Städte bringen!

Spin gab vor wenigen Tagen eine exklusive Partnerschaft mit dem Softwareunternehmen Tortoise bekannt. Das Ziel? Fernsteuerbare E-Scooter ab 2021 in nordamerikanische und europäische Städte zu bringen. Wir sehen da eine große Chance für Elektroauto-Fahrer! Warum? Das erklären wir in diesem Beitrag!

28.02.2021 | Jens Stratmann

Worum geht es eigentlich?

Die neue „Spin Valet“-Plattform des Unternehmens ermöglicht es, die E-Scooter von Spin aus der Ferne zu betreiben und an geeigneten Stellen zu parken, damit Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer nicht beeinträchtigt werden.

Frau auf dem Spin S-200 fahrend

Wie funktioniert das?

Spin kombiniert die Software von Tortoise mit den Frontkameras der S-200-Modelle. Die neue Technologie wird es Nutzern zudem ermöglichen, einen E-Scooter mittels App zu einem gewünschten Ort zu rufen, um beispielsweise vom Parkplatz zum eigentlichen Ziel zu gelangen.

Elektroautofahrer kennen sicherlich das Problem, man hat z.B. ein Termin in der Stadt, fährt mit dem Elektrofahrzeug hin und würde gerne für den Rückweg das Fahrzeug laden. Entweder sucht man sich eine Ladesäule und geht den restlichen Weg, nimmt sich seinen eigenen E-Scooter aus dem Kofferraum oder fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln „die letzte Meile“ und muss nach dem Termin natürlich auch wieder zurück.

Wir selbst haben schon die Miet-E-Scooter dafür benutzt, denn wir transportieren (noch) keinen eigenen E-Scooter dafür mit. Aber hier kommen wir zum Problem! Steht kein Miet-E-Scooter in der unmittelbaren Nähe der Ladesäule, heißt es hier auch erst einmal wieder laufen. Ansonsten versperren die E-Scooter die komplette Innenstadt und verschönern nicht unbedingt das Stadtbild. Das könnte sich aber ändern.

Solange die Ladeinfrastuktur noch ausbaufähig ist, wird es gerade an beliebten Orten immer schwieriger, eine Lademöglichkeit in der Nähe zu finden.

Fernsteuerbare Spin S-200 E-Scooter?

Die Rettung naht also durch E-Scooter (die auf drei Räder rollen), die man per App rufen kann. In Boise, Idaho (USA) wird nun ein Pilotprojekt gestartet, welches wir beobachten werden.

Die Stadt erhält bis zu 300 Exemplare des S-200 E-Scooters. Erstmals wird die Technologie in Form eines robusten, dreirädrigen E-Scooters auf den Markt kommen, der sich dank seiner verbesserten Federung für unterschiedliche Straßenverhältnisse eignet. Für eine sichere Fahrt sorgen zudem drei unabhängig voneinander wirkende Bremsen (regenerative Bremse, Vorder- und Hinterradbremse) sowie gut erkennbare Blinker am Lenker und am Hinterrad. Der S-200 E-Scooter fährt übrigens nicht autonom!

Nachdem die Nutzer eine Fahrt mit dem E-Scooter beendet haben, wird das Betriebspersonal den Roller per Fernbedienung neu positionieren, wenn er beispielsweise den Gehweg blockiert. Ein ferngesteuertes Umstellen kann außerdem erfolgen, wenn der E-Scooter an einer Stelle abgestellt wurde, an der eine weitere Nutzung unwahrscheinlich ist. Im Jahresverlauf wird Spin überdies eine In-App-Funktion anbieten, mit der Kunden einen E-Scooter im Voraus oder in Echtzeit anfordern können.

Das Betriebspersonal leitet den S-200 aus der Ferne mit einer Geschwindigkeit von 5 km/h an den gewünschten Ort. Auch die Rückfahrt zum Ladepunkt kann somit gewährleistet werde.
Im Laufe des Jahres möchte der Hersteller reale Möglichkeiten ausloten, um den ferngesteuerten S-200 in nordamerikanische und europäische Städte zu bringen, die an dem zukunftsweisenden E-Scooter-Modell interessiert sind. Wir sehean hier gleich mehrere Vorteile, die Roller müssen nicht mehr in der Stadt kreuz und quer verteilt stehen, die Nutzer müssen sich nicht auf die Suche nach einem Roller machen und bleiben auf der letzten Meile mobil.

Fotos: © SPIN 2021

Jens Stratmann Automobil-Journalist

Baujahr 1979, technisch im einwandfreien Zustand! Nach einer Ausbildung und über elf Jahren Erfahrung im KFZ-Bereich, machte Jens seine Passion zu seinem Beruf. Jens schreibt Beiträge über Neu- und Gebrauchtwagen, die auf persönlichen Erfahrungen und Fahrtests zu dem jeweiligen Auto basieren.

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