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Bezahlen an der Ladestation

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Bezahlen an Ladesäulen – damit Sie entspannt weiterfahren können

Wer mit dem E-Auto unterwegs ist, sollte – besonders bei längeren Reisen – im Blick haben, wo es Ladestationen gibt.
Schließlich ist auch der stärkste Akku irgendwann leergefahren. Doch wie funktioniert das Bezahlen an Ladesäulen überhaupt? Das klären wir im Folgenden.

14.09.2021 | R+V24 Team

E-Auto fahren ist nachhaltig, aber nicht unkompliziert. Neben den Kosten, die beim Kauf anfallen, und der teils überschaubaren Reichweite gibt es auch einen weiteren Punkt, der E-Auto-Neulinge vor Herausforderungen stellt: das Bezahlen an Ladesäulen. Geldbeutel raus, Bargeld oder Kreditkarte hinhalten – so leicht wie Auftanken ist das E-Auto-Laden leider nicht. Aber welche Optionen gibt es überhaupt? Diese Frage beantworten wir im Folgenden.

Bezahlen an der Ladestation

Welche Ladesäulen-Bezahlsysteme gibt es?

An der Stromtankstelle können Sie zwischen verschiedenen Methoden wählen, um das E-Auto-Laden zu bezahlen. Wir unterscheiden zwischen:

  • Ladekarte
  • Smartphone-App
  • Kredit- und EC-Karte
  • SMS

Überspitzt gesagt: Es scheint fast jede Zahlform möglich. Wer aber als E-Auto-Neuling die Vorstellung hat, ähnlich wie beim gewöhnlichen Tanken bezahlen zu können, der irrt. Entmutigen lassen sollten Sie sich davon jedoch nicht. Auf den zweiten Blick lichtet sich der Bezahlsystem-Dschungel.

Wie bezahlt man an einer Elektrotankstelle? Die Anbieter

Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern, aber auch größere Stromversorger, die Ladestromtarife anbieten.

Bekannte Namen sind beispielsweise:

  • Innogy
  • Ladenetz
  • Hubject
  • E-Charge

Bei vielen Varianten schließen Sie einen Vertrag mit einem Ladestrom-Anbieter ab. Sie müssen danach einen Zeitraum von 2 bis 4 Tagen einberechnen, die der Anbieter benötigt, um Ihnen die Ladekarte zuzuschicken. Anschließend können Sie dann an allen Stationen, die zum Anbieter-Verbund gehören, Ihr E-Auto laden. Spontan-Bezahlvorgänge ohne Karte sind beispielsweise per SMS oder App möglich. Einige Ladeapps kommen auch ganz ohne Vertrag aus.

An der Ladestation kommen die verschiedenen Bezahl-Optionen ins Spiel: beispielsweise per Karte (nicht Kredit – sondern RFID), Smartphone oder auch über eine Rechnung. Die Abrechnung zwischen den verschiedenen Stromanbietern wiederum regeln dann übergeordnete Netzwerke wie Intercharge oder Ladenetz.de. Zu Intercharge gehören als Partner unter anderem Bosch, BMW, ChargeNow und Allego. Fahrer können entweder Verträge mit diesen Partnern abschließen oder mit „Intercharge Direct“ auch direkt beim Ladesäulenbetreiber für die Ladesäule bezahlen. Das ist beispielsweise interessant, wenn Sie keinen Vertrag abschließen möchten. Ladenetz.de arbeitet ebenfalls mit Partnern und auch hier gibt es verschiedene Optionen fürs Bezahlen an Ladesäulen. Dazu gehören:

  • die RFID-Karte, die Sie einfach an die Säule halten
  • eine App namens „ladepay“
  • das sogenannte „ladeticket“, das für einen bestimmten Zeitraum Zugang zu den gut 650 Ladepunkten der Stadtwerke gewährt

Wie läuft der Bezahlvorgang ab?

Die gängigsten Bezahlmethoden sind die Ladekarten- und App-Zahlung. Die Ladekarte erhalten Sie von dem Elektromobilitäts-Anbieter Ihrer Wahl. Sie enthält einen sogenannten RFID-Chip, der eine kartenbasierte Kostenerfassung ermöglicht. Die Karte halten Sie einfach an die Ladesäule, um zu zahlen. Auch das E-Auto-Ladestation-Bezahlen per App ist relativ unkompliziert. Sie scannen einfach den jeweiligen QR-Code der Ladesäule mithilfe Ihrer Smartphone-App. Der Bezahlvorgang funktioniert automatisch.

Mittlerweile ist es außerdem an vielen gewöhnlichen Säulen und Schnellladestationen möglich, mit EC- oder Kreditkarte zu zahlen. An einigen E-Tankstellen, die über spezielle Automaten verfügen, gehen auch Barzahlungen.

SMS-Zahlungen sind für Menschen interessant, die keinen Vertrag mit einem Netzwerk oder Anbieter schließen möchten. Dabei versenden Sie einfach die Ladepunktnummer und die benötigte Ladezeit per Nachricht an eine bestimmte Telefonnummer. Die Säule wird anschließend freigeschaltet.

Wie lange ist es erlaubt, an Ladestationen zu parken?

Über die erlaubte Parkdauer beim Bezahlen an Ladesäulen geben in der Regel die Beschilderungen Auskunft. Voraussetzung, um einen kostenlosen E-Parkplatz nutzen zu dürfen, ist ein E-Kennzeichen. Haben Sie ein solches nicht, winkt ein Bußgeld.

In einigen Kommunen ist das Parken an Elektroauto-Ladesäulen außerdem nur gestattet, wenn Sie Ihr Auto auch tatsächlich aufladen. Ist Ihr Ladekabel dort also nicht angeschlossen, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit.

 

Warum gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten, beim E-Tanken zu bezahlen?

Wenn Verbraucher Benzin oder Diesel tanken, dann zahlen sie zum Beispiel beim Unternehmen Shell an der Shell-Tankstelle. Beim Stromtanken dagegen ist das anders – warum ist das so?

Ursprünglich stand der Gedanke dahinter, dass der Kunde über den eigenen Hausstromvertrag zahlt, auch wenn er gerade in einer anderen Stadt ist. Dies war als Vereinfachung gedacht – hat aber eher dazu beigetragen, den Bezahlvorgang zu verkomplizieren. Einer der Gründe dafür war, dass selbstverständlich auch der Infrastrukturbetreiber in der „fremden“ Stadt bezahlt werden möchte. Das gilt, obwohl der E-Autofahrer außerdem an seinen Heimatversorger überweist. Diesen Ausgleich zu schaffen, macht es so schwierig, ein simples Abrechnungssystem beim Bezahlen an Ladesäulen einzuführen.

R+V24 Team Experten rund ums Auto

Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V24-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

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