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Übelkeit beim Lesen im Auto

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Übelkeit beim Lesen im Auto: Warum wird mir bei der Autofahrt immer schlecht?

Kurvige Straßen oder scheinbar endloses Gewackel auf langen Autobahnfahrten. Viele Menschen greifen bei Langeweile gerne zum Buch, bekommen es dann allerdings schnell mit Übelkeit beim Lesen im Auto zu tun. Woher kommt die Autokrankheit? Und welche Tipps gibt es dagegen?

25.06.2013 | Anka Jost

Lesen im Auto führt oft zu Schwindelgefühl und Übelkeit – aber woran liegt das?

Wenn eine mehrstündige Autofahrt ansteht, ist manchmal Ablenkung gefragt. Als Bei- oder Mitfahrer vertreibt man sich die Langeweile dann zum Beispiel gerne mit einem guten Buch. Viele Personen kennen jedoch das Gefühl, wenn schon nach wenigen Seiten ein flaues Magengefühl in ihnen aufsteigt. Oft kommen dann noch weitere Symptome in Form eines Schwindelgefühls und von quälender Übelkeit hinzu. Wenn die Übelkeit beim Lesen im Auto einfach zu groß wird, vergeht einem der Spaß am Schmökern schon nach kurzer Zeit ganz schnell wieder. Aber woran liegt das eigentlich?

Die Ursache für Übelkeit beim Lesen im Auto

Viele Erwachsene und besonders Kinder haben diese unangenehme Beschwerde, dass ihnen beim Lesen oder beim Fokussieren eines Bildschirms im Auto während der Fahrt plötzlich schlecht wird. Die Ursache für die Übelkeit beim Autofahren ist ganz einfach zu erklären:

Wenn man sich konzentriert und auf etwas Unbewegliches wie ein Buch sieht, senden die Augen das Signal an das Gehirn: „Alles ist ruhig, keine Bewegung!“. Da das Auto jedoch auf einer Straße nicht gleichmäßig ruhig fährt, nimmt zur selben Zeit das Gleichgewichtsorgan im Innenohr die Beschleunigung und Fahrzeugbewegung wahr und sendet an das Hirn: „Achtung, wir bewegen uns!“

Somit bekommt das Gehirn zwei unterschiedliche Meldungen und steckt in einer Sackgasse: Was soll es nun tun? Soll es die Signale des Auges oder des Ohrs wahrnehmen? Genau dieser Widerspruch löst in vielen Fällen den Übelkeitsreflex aus und verursacht Schwindel oder einen flauen Magen. Die Übelkeit beim Lesen während der Fahrt oder im Allgemeinen auf Autofahrten wird auch Reisekrankheit genannt.

Deshalb sind Kinder und ältere Menschen oft häufiger betroffen

Die Reiseübelkeit kommt gerade bei Kindern sehr oft vor. Sie sitzen hinten in ihren Kindersitzen und sehen meist kaum etwas von ihrer Umgebung. In sportlichen Autos ist der Kindersitz sogar häufig so tief, dass die Kleinen kaum nach draußen schauen können, um die Bewegung wahrzunehmen.

Sie fangen dann an, mit ihrem Spielzeug zu spielen oder lesen in einem Buch. Und dabei entsteht der Konflikt: Zwei unterschiedliche Meldungen an Sinneseindrücken werden an das Gehirn gesendet und der Körper reagiert mit dem Übelkeitsreflex. Die Unterhaltung für Kinder im Auto wird also zur Übelkeitsfalle.

Tipps gegen Übelkeit beim Lesen während der Autofahrt

Lesen im Auto ist für viele Menschen also nichts gegen aufkommende Langeweile. Tabletten gegen die Übelkeit beim Autofahren sollten Sie nur als absoluten Notnagel dabeihaben. Aber was können Sie sonst tun, um der lästigen Übelkeit beim Autofahren den Garaus zu machen?

  • Versuchen Sie, bewusst und vor allem langsam zu atmen. Machen Sie vor dem Ausatmen am besten immer eine kurze Pause.
  • Verzichten Sie vor längeren Autofahrten auf Kaffee, Rotwein und schwer verdauliche Mahlzeiten. Starten Sie aber auch nicht mir leerem Magen, sondern setzen Sie auf leichte Kost.
  • Frische Luft kann gegen Übelkeit beim Autofahren helfen. Kurbeln Sie daher regelmäßig die Fensterscheiben im Wagen herunter, um zu lüften.

Ein weiterer Rat: Versuchen Sie bei Übelkeit im Auto hin und wieder, den Blick aus dem Fenster in die Ferne zu richten. Wenn Sie Kinder mit an Bord haben, vielleicht sogar in Form eines Rate- oder Suchspiels für die Kleinen? Das sorgt für Ablenkung und vertreibt die Langeweile bei Groß und Klein.

Mehr dazu:

Anka Jost Expertin rund ums Auto

Ideen müssen toben! Das ist das Motto von Anka. Es steht in direkter Verbindung mit ihrem Job im Bereich des Online-Marketings. Anka ist stets auf der Suche nach Themen, die den Leser interessieren. Autothemen über und für Familien stehen bei ihr im Fokus.

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