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Handyparken – die schnelle Alternative zum Parkscheinautomaten

Um ihre Parkgebühren zu begleichen, nutzen die meisten Menschen nach wie vor Parkscheinautomaten. Das Prozedere kennt jeder Autobesitzer: Sie wählen eine Parkzeit aus, werfen etwas Kleingeld ein, platzieren den Parkschein hinter der Windschutzscheibe und erst dann können Sie Ihren Besorgungen nachgehen. Diese Zahlungsweise könnte allerdings schon bald der Vergangenheit angehören. Für Handybesitzer bieten einige Anbieter nämlich mittlerweile das sogenannte „Handyparken“ an. Beim Handyparken ist es nicht nötig, manuell ein Parkticket zu ziehen. Stattdessen wickeln Sie die Zahlung einfach und bequem über Ihr Mobiltelefon ab. Sie möchten mehr erfahren? Im Folgenden haben wir die wichtigsten Infos zum Mobil-Parken zusammengefasst.

23.06.2021 | R+V24 Team

Wie funktioniert Handyparken?

Beim Handyparken können Sie unterschiedliche Systeme nutzen, die Ihnen ermöglichen, Parkgebühren mit Ihrem Telefon zu begleichen.

Bezahlen können Sie per:

  • Anruf
  • App
  • SMS

Die Abwicklung übernehmen bestimmte Anbieter.

Handyparken per SMS

Wenn Sie beim Parken einen SMS-Service nutzen möchten, benötigen Sie eine bestimmte Rufnummer sowie die Parkzonennummer. Beides finden Sie in der Regel auf dem Parkscheinautomaten. Die Nummern schicken Sie dann zusammen mit Ihrem Autokennzeichen und der Parkdauer per Textnachricht an die entsprechende Handyparken-Telefonnummer. Haben Sie gebucht, erhalten Sie eine SMS zur Bestätigung.

 Handyparken per Anruf

Wollen Sie keine Textnachrichten nutzen, können Sie auch einfach anrufen. Bei der angegebenen Nummer müssen Sie die Parkzonennummer durchgeben und erklären, wie lange Sie parken möchten.

Handyparken per App 

Schritt 1: Registrierung

Um beim Parken mit dem Handy bezahlen zu können, müssen Sie sich bei einem Anbieter registriert haben. Zu den bekanntesten gehören beispielsweise smartparking.de und mobil-parken.de. Die Anmeldung kostet in der Regel nichts.

Schritt 2: Bezahlen

Beim Parken per App können Sie entspannt im Auto sitzen bleiben – die Software erkennt durch Geo-Lokalisierung die Parkzone, in der Sie sich befinden. Mithilfe der App starten Sie anschließend den Parkvorgang und zahlen per Paypal, Kreditkarte oder Lastschrift. Sie müssen sich allerdings nicht im Voraus auf eine bestimmte Parkzeit festlegen. Die App berechnet den Betrag stattdessen minutengenau.  Meist sind die Kosten leicht erhöht, da viele Anbieter eine Transaktionsgebühr berechnen, die im Schnitt etwa 25 Cent beträgt. Wollen Sie den günstigsten Preis herausfinden, lohnt sich ein Handyparken-Anbieter-Vergleich. Die Rechnung erhalten Sie am Monatsende.

Was sind die Vorteile beim Parken mit dem Hanndy?

Das Parken mit dem Smartphone bietet gegenüber dem bekannten Parkscheinziehen eine ganze Reihe von Vorteilen.

In erster Linie ist es bequem. Um zu bezahlen, müssen Sie weder Bargeld mit sich führen noch den Automaten bedienen. Stattdessen benötigen Sie beim Handyparken nur Ihr Telefon und überweisen das Geld digital. Das ist ein großer Vorteil, wenn Sie beispielsweise spontan Ihre Parkzeit verlängern müssen. Überschreiten Sie die Zeit bei gewöhnlichen Parkzetteln, müssen Sie mit einem Strafzettel rechnen. Beim Handyparken können Sie dagegen jederzeit nachzahlen. 

Ein weiterer Vorteil ist die minutengenaue Abrechnung der Apps. Diese garantiert, dass sie nicht mehr zahlen als nötig. Außerdem müssen Sie sich im Voraus nicht auf eine bestimmte Höchstparkdauer festlegen. Sie zahlen nur so lang, wie Sie auf dem Parkplatz stehen und müssen dabei keine Strafzettel fürchten. Die Kosten, die beim Handyparken anfallen, sind daher vergleichsweise niedrig.

Was sind die Nachteile beim Parken per Handy?

Neben diesen Vorteilen hat das Verfahren allerdings auch einige Nachteile. Ein solcher ist beispielweise, dass die Registrierung bei den Anbietern Zeit in Anspruch nimmt. Auch die minutengenaue Abrechnung der Handy-Parkplatz-Apps bietet nicht nur Vorteile. Sie berechnen zwar den Zeitrahmen, in dem Sie parken, sehr akkurat – es kann allerdings passieren, dass Sie vergessen, sich bei der jeweiligen App abzumelden. In diesem Fall läuft die Parkuhr weiter und es fallen mehr Kosten an als nötig. Weiterhin verlangen viele Anbieter, wie bereits angesprochen, zusätzliche Gebühren. Diese erhöhen den Gesamtbetrag, der beim Handyparken anfällt.

Wie kontrollieren Ordnungskräfte den digitalen Parkschein?

Wenn Sie die Parkgebühr mit dem Handy bezahlen, heißt das, dass sie keinen physischen Schein ziehen, sondern eine Art digitaler Plakette verwenden. Ihre Zahlung ist in der Datenbank des Anbieters vermerkt. Ordnungskräfte erhalten Zugriff auf diese Datenbank und gleichen das Kennzeichen Ihres Autos mit den vorhandenen Zahlungsinformationen ab.

Wichtig: Haben Sie einen Strafzettel trotz Handyparkens bekommen, liegt das vermutlich daran, dass in der jeweiligen Gemeinde spezielle Bestimmungen gelten. In einigen Städten ist es erforderlich, das Handyparken äußerlich direkt sichtbar zu machen. In diesem Fall sollten Sie ein Blatt mit dem Logo Ihres Anbieters hinter der Windschutzscheibe auslegen.

Tipp: Informieren Sie sich über Verjährungsfristen bei einem Strafzettel.

Mehr dazu:

R+V24 Team Experten rund ums Auto

Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V24-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

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