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Verkehrsstrafen im Ausland

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Verkehrsstrafen und Bußgelder im Ausland

In der europaweiten Verkehrspolitik ist man sich einig: Verkehrsregeln müssen angeglichen und vor allem besser überwacht werden. Wer dagegen verstößt, muss von Land zu Land mit oft unterschiedlichen Sanktionen rechnen. Schon geringe Verstöße auf ausländischen Straßen führen zu hohen Bußgeldern. Die R+V24 erklärt Ihnen, welche Verkehrsstrafen es im Ausland gibt und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

07.07.2021 | R+V24 Team

Wer in den Urlaub fährt, möchte eine schöne Zeit erleben. Ärgerlich ist es allerdings, wenn die gute Stimmung durch ein Bußgeld im Ausland getrübt wird. Die Höhe der anfallenden Kosten sowie das Ausmaß der Verkehrsstrafen ist im Ausland aber von Land zu Land unterschiedlich. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Sanktionen und erklären Ihnen, warum Sie bei Bußgeldern im Ausland die Vollstreckung nicht unterschätzen dürfen.

Strafen für Verkehrsverstöße in Europa

Es gibt immer ausländisches Recht. Damit solche Bußgelder auch über nationale Grenzen hinweg durchgesetzt werden, wurde seit Oktober 2010 die EU-weite Vollstreckungshilfe immer mehr ausgebaut.

Grundlage für Verkehrsverstöße und Bußgelder im Ausland ist das Gesetz über die internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRG). Nach dessen § 87 werden in anderen EU-Staaten rechtskräftig von Gerichten oder Verwaltungsbehörden verhängte und strafgerichtlich überprüfbare Geldsanktionen (also Bußgelder, Geldstrafen, Verwaltungsgebühren und Verfahrenskosten) vollstreckt. Zuständig ist bei uns das Bundesamt für Justiz (BfJ) in Bonn, zunächst zur Prüfung und danach zur Vollstreckung.

Nachdem von 28 EU-Mitgliedsstaaten außer Irland, Italien, Griechenland und Kroatien den EU-Rahmenbeschluss (RBGeld) zur Vollstreckung umgesetzt haben, darunter auch alle deutschen Nachbarländer, werden Sanktionen ab 70 € vollstreckt. Da die Verwaltungskosten eingerechnet werden, kann schon ein geringerer Bußgeldbescheid vollstreckbar sein. Der Erlös der Vollstreckung bleibt übrigens in Deutschland.

Welche Verkehrsstrafen gelten 2021 vor Ort?

In der Regel gibt es spezielle Informationstafeln direkt hinter der Landesgrenze. Auf diesen finden Sie alle Informationen zu Verkehrsstrafen wie Bußgelder im Ausland. Es gibt aber noch etliche spezifische Vorschriften. Die wichtigsten haben wir nach Ländern geordnet hier aktualisiert. Dennoch empfiehlt sich vor allem bei Reisen in fernere Länder vorher ein Blick auf deren Webseitenangebote, denn erfahrungsgemäß werden Regeln auch kurz vor der Urlaubszeit geändert.

Die häufigsten Verkehrssünden und deren Strafen in:
  1. Belgien

Belgien geht gegen Verkehrssünder recht moderat vor. Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h müssen Sie mit einem Bußgeld von mindestens 115 € im Ausland rechnen. Bei 50 km/h sind es bereits mindestens 300 €. Halt- und Parkverstöße kosten ab 60 €. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 %.

  1. Dänemark

Eine der teuersten Verkehrsstrafen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen im Ausland. Wer 20 km/h zu schnell fährt, muss mit mindestens 135 € rechnen – im schlimmsten Fall kann das Bußgeld sogar 270 € betragen. Liegen Sie mehr als 50 km/h über dem erlaubten Limit, werden sogar mindestens 500 € fällig. Die Promillegrenze liegt bei 0,5 %.

  1. Frankreich

Frankreich reagiert heftig bei Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bereits ab 20 km/h kommen Kosten in Höhe von 135 € auf Sie zu. Begleichen Sie diese nicht fristgerecht, erhöht sich das Bußgeld schrittweise. Bei Geschwindigkeiten von mehr als 50 km/h über dem Limit (beispielsweise auf der Autobahn) erhöht sich das Bußgeld im Ausland auf 1.500 €.

Werden Sie in Frankreich mit Alkohol im Blut im Auto erwischt, zahlen Sie bei 0,5 bis 0,8 ‰ mindestens 135 €. Werden mehr als 0,8 ‰ in Ihrem Blut gemessen, erhöht sich die Strafe auf 4.500 € und zwei Jahre Haft.

  1. Großbritannien

In Großbritannien haben Sie bei Verkehrsstrafen nichts zu lachen. Im Vergleich zum übrigen EU-Ausland fallen die Sanktionen sehr hoch aus – besonders dann, wenn Sie mit Alkohol am Steuer erwischt werden. Die Promillegrenze liegt im Vereinigten Königreich bei 0,8 Promille. Haben Sie mehr, kostet Sie das gut 5.715 €. Auch bei Geschwindigkeitsstrafen kennen die Briten kein Erbarmen. Die Geldstrafe beträgt bis 1.170 €, wenn Sie mehr als 20 km/h zu schnell fahren, bei mehr als 50 km/h hingegen schon bis zu 2.920 €.

Vorgeschrieben sind Klebestreifen für das Abblendlicht links gelenkter Autos, damit deren Scheinwerfer den Gegenverkehr nicht blenden. Auf Fährschiffen ist ein Reservekanister verboten.

  1. Irland

Auch hier liegt die Promillegrenze bei 0,5 Promille. Werden Sie mit einem höheren Wert im Straßenverkehr erwischt, zahlen Sie 200 €. Die Kosten für zu schnelles Fahren liegen bei 80 €, sofern Sie die Geschwindigkeitsüberschreitung nicht mehr als 20 km/h bis 50 km/h beträgt – ein geringes Bußgeld im EU-Ausland-Vergleich. 

  1. Italien

Ganz anders sieht es in Italien aus. Die Strafen für zu schnelles Fahren liegen bei mindestens 175 € (20 km/h zu schnell) und mindestens 545 € (ab 50 km/h zu viel). Ein Drittel mehr müssen Sie bei nächtlichen Schnellfahrten ab 22 Uhr bezahlen. Achtung: In Italien kann eine Kaution verlangt werden, wenn nicht sofort bezahlt wird, auch kann das Fahrzeug beschlagnahmt werden. Droht wegen des Verstoßes ein Fahrverbot, kann die Polizei auch den Führerschein einziehen! Dann dürfen Sie nur noch bis zur Grenze oder zum Urlaubsort fahren.

Überdurchschnittlich teuer ist hier das Telefonieren mit dem Handy am Steuer. Für diese Straftat werden satte 165 Euro mindestens fällig. Eine rot/weiße Warntafel ist Vorschrift bei überstehender Ladung, eine Warnweste muss an Bord sein und der Reservekanister darf maximal 10 Liter fassen.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Kroatien

Die Verkehrsstrafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen oder für das Missachten einer roten Ampel fallen im EU-Ausland-Vergleich sehr hoch aus. Sie fahren mehr als 50 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit? Rechnen Sie mit mindestens 675 €. Fahren Sie über eine rote Ampel, kostet es Sie ab 405 €. Überschreiten Sie in Kroatien die Höchstgeschwindigkeit lediglich um maximal 20 km/h, bezahlen Sie mindestens 70 €.

In Kroatien liegt die Promillegrenze bei 0,5 ‰.

  1. Luxemburg

Falschparken kostet rund 25 €, Tempoüberschreitungen können zwischen 50 und 145 € nach sich ziehen. Kann oder will der Fahrer nicht sofort zahlen, ist eine Kaution in doppelter Höhe oder auch eine Beschlagnahme möglich. Wer mehr als 40 km/h über dem Limit fuhr, muss damit rechnen, dass der Führerschein sofort einbehalten wird.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Niederlande

Bei Verkehrsstrafen kennt die Niederlande kein Erbarmen. Daher fallen die Bußgelder ähnlich hoch aus wie in anderen Teilen des EU-Auslands. In Holland beträgt das Bußgeld für eine Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h 180 €. Bei mehr als 50 km/h gibt es ein einkommensabhängiges Bußgeld. Überhol- und Rotlichtverstöße sowie das Telefonieren am Steuer werden mit je 250 € sanktioniert.

Die Promillegrenze liegt bei 0,3 ‰.

  1. Norwegen

Ab 490 € kostet ein Alkoholverstoß, eine Temposünde von 20 km/h schon 460 €, bei mehr als 50 km/h sind 1.000 € fällig. Telefonieren am Steuer 170 €.

Die Promillegrenze liegt bei 0,2 ‰.

  1. Österreich

Was Bußgelder und Verkehrsstrafen betrifft, geht es nirgendwo im EU-Ausland so streng zu wie hier. Ein Geschwindigkeitsverstoß kostet Sie in Österreich zwischen 30 € (bei 20 km/h) und 2.180 € (mehr als 50 km/h). Kritisch ist auch Parken auf Privatgrundstücken. Deren Besitzer können wegen Besitzstörung klagen, was zu Kosten von bis zu 700 Euro führen kann.

Alkoholsünder haben ebenfalls nichts zu lachen, denn hier werden mindestens 300 € fällig. Die Höchststrafe beträgt sogar 5.600 € bei einem Blutalkoholspiegel von mindestens 1,6 Promille. Vorgeschrieben sind Warnweste und ein kleiner Verbandskasten für Motorradfahrer, der Reservekanister ist auf 10 Liter beschränkt.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Polen

Die erlaubte Promillegrenze liegt in Polen bei 0,2 ‰. Auch darüber hinaus sind die Polen bei Verkehrsstrafen und Bußgeldern entspannter. Im Vergleich zum restlichen EU-Ausland fallen die Strafen deutlich geringer aus. Bis 20 km/h über Vorschrift zahlen Raser 25 €, bei einer Überschreitung von mehr als 50 km/h rund 90 €. Werden Sie mit Alkohol am Steuer erwischt, kostet Sie das bis zu 1.100 €. Rund 70 € werden bei Überhol- und Rotlichtverstößen fällig. Der Reservekanister darf maximal 20 Liter fassen, deutsche Pkw dürfen keinen Feuerlöscher mitführen. Ausländer werden meist vor Ort abkassiert.

  1. Schweden

Die Promillegrenze liegt hier ebenfalls bei 0,2. Bei Verkehrsverstößen kennen die Schweden allerdings keinen Spaß. Die Verkehrsstrafen in diesem Teil des EU-Auslands beginnen bei 40 Tagessätzen, also etwa anderthalb Gehältern.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h werden Sie in Schweden mit mindestens 235 € bestraft. Mindestens 395 € werden bei mehr als 50 km/h fällig. Gurtsünder zahlen 150 €. Das Telefonieren mit dem Handy am Steuer kostet Sie 150 €.

  1. Schweiz

Geradezu dramatisch hoch geahndet werden selbst geringfügige Überschreitungen des Tempos, schon 20 km/h kostet ab 165 €. Von Kanton zu Kanton können Tempolimits auf Autobahnen unterschiedlich hoch bestraft werden, kosten aber mindestens 325 €, in Einzelfällen wurden schon mehrere tausend Euro festgesetzt. Die Regel sind mindestens 60 Tagessätze! Die Polizei kann Kautionen in Geld oder Wertsachen verlangen.

Vierrädrige Fahrzeuge und Motorräder müssen seit 1. Januar 2014 mit Licht am Tag fahren, Oldtimer (Erstzulassung vor dem 1.1.1970) sind davon befreit. Verstöße kosten etwa 31 €. In Tunneln, bei Dämmerung oder schlechter Witterung müssen Sie Abblendlicht einschalten. Die Tagfahrlichtvorschrift gilt auch in Italien, Kroatien, Slowenien, Ungarn und in Skandinavien. Österreich hat sie 2008 wieder aufgehoben.

Streng bestraft mit 325 € werden Radarwarner, auch Handys und Navis mit solchen Apps. (Beschlagnahmung droht) Gefährlich ist auch das Wenden auf innerörtlichen Straßen bei durchgezogener Mittellinie. Das kann zu einem Bußgeld von 700 € im Ausland kosten.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Spanien

In Sachen Verkehrsstrafen trifft es Schnellfahrer auch im spanischen Ausland am härtesten. Mit mindestens 100 € Bußgeld müssen Sie bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 20 km/h rechnen. Liegt diese bei über 50 km/h, müssen Sie mindestens 600 € bezahlen. Alkohol am Steuer wird mit mindestens 500 € geahndet. Bei Überhol- und Rotlichtverstößen liegen die Kosten bei 200 €. Die Warnweste ist vorgeschrieben, der Reservekanister darf maximal 10 Liter fassen, bei überstehender Ladung braucht man eine rot-weiße Warntafel.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Tschechien

Radikal gehen die Tschechen gegen Alkoholsünder vor. Die Promillegrenze liegt bei 0,0 Promille. Wer dagegen verstößt, muss mit rund 100 € Strafe rechnen. Die anderen Bußgelder fallen im tschechischen Ausland ebenfalls hoch aus: Überhol- und Rotlichtverstöße sowie Falschparken kosten ab 60 / 100 €. Vorgeschrieben: Warnweste, Reservekanister maximal 10 Liter.

  1. Türkei

Im Vergleich zu Tschechien ist die Türkei deutlich entspannter: Überholverstöße, Missachtung einer roten Ampel und Geschwindigkeitsüberschreitungen kosten mindestens 25 €. Alkohol am Steuer wird mit mindestens 150 € geahndet, während das Telefonieren am Steuer ab 10 € bestraft wird. Vorgeschrieben sind die grüne Versicherungskarte, ein zweites Warndreieck, der Reservekanister darf maximal 25 Liter fassen und ein Feuerlöscher muss an Bord sein.

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰.

  1. Ungarn

Da absolutes Alkoholverbot angesagt ist, kann ein Verstoß ab 1.000 € kosten. Rotlicht- und Überholsünden kosten rund 140 €, Temposünden reichen von 85 € (20 km/h) bis mindestens 165 € (50 km/h). Parksünden können bis 275 € kosten.

Die Promillegrenze liegt bei 0,0 ‰.

Verkehrsverstöße und Strafen im Überblick

Im Vergleich zu den Verkehrsstrafen und Bußgeldern in Deutschland fallen die Kosten im Ausland teilweise deutlich höher aus. Hier noch einmal eine tabellarische Übersicht: 

Alkoholverstöße*

Land

Promillegrenze

Sanktionen

Belgien

0,5**

Ab 180 €

Dänemark

0,5

Bis 1 MW (Monatsnettoverdienst)

Frankreich

0,5**

Ab 135 €

Großbritannien

0,8 (Schottland 0,5)

unbegrenzt

Irland

0,5**

Ab 200 €

Italien

0,5**

ab 535 €

Kroatien

0,5**

Ab 405 €

Luxemburg

0,5**

Ab 145 €

Niederlande

0,3**

Ab 70 €

Norwegen

0,2

Ab 490 €

Österreich

0,5**

Ab 300 €

Polen

0,2

Bis 1.100 ****

Schweden

0,2

Ab 40 TS (Tagessätze)

Schweiz

0,5**

Ab 545 €

Spanien

0,5**

Ab 500 €

Tschechien

0,0

Ab 100 €

Türkei

0,5***

Ab 150 €

Ungarn

0,0

Bis 275 € ****

 * https://www.adac.de/verkehr/recht/bussgeld-punkte/ausland/strafzettel-ausland/

 ** Niedrigere Promillegrenzen bei Fahranfängern und Berufskraftfahrern

 *** für alle Privatautos ohne Anhänger. Andere Personengruppen haben eine Promillegrenze von 0,0.

 **** Geldbuße für Alkoholfahrten bis 0,5 Promille, über 0,5 Promille: einkommensabhängige Geldstrafe mindestens 10 Tagessätze (Polen) bzw. Geldstrafe ab 1000 Euro (Ungarn).

Bußgelder für Geschwindigkeitsverstöße im Ausland*

Land

20 km/h zu schnell

Mehr als 50 km/h zu schnell

Belgien

Ab 115 €

Ab 300 €

Dänemark

Ab 135 €

Ab 500 €

Frankreich

Ab 135 €

1.500 €

Großbritannien

Bis 1.170 €

Bis 2.920 €

Irland

Ab 80 €

Ab 80 €

Italien

Ab 175 € **

Ab 545 €

Kroatien

Ab 70 €

Ab 675 €

Luxemburg

Ab 50 €

Ab 145 €

Niederlande

Ab 180 €

ES (einkommensabhängig)

Norwegen

Ab 460 €

Ab 1.000 €

Österreich

Ab 30 €

Bis 2.180 €

Polen

Ab 25 €

Ab 90 €

Schweden

Ab 235 €

Ab 395 €

Schweiz

Ab 165 €

Ab 60 TS (Tagessätze)

Spanien

Ab 100 €

Ab 600 €

Tschechien

Ab 40 €

Ab 195 €

Türkei

Ab 25 €

Ab 55 €

Ungarn

Bis 85 €

Ab 165 €

* https://www.adac.de/verkehr/recht/bussgeld-punkte/ausland/strafzettel-ausland/

 ** Diese Bußgelder erhalten Sie tagsüber. Im Zeitraum zwischen 22:00 und 7:00 Uhr liegen Sie um gut ein Drittel höher.

Sonstige Verkehrsstrafen im Ausland*

Land

Rotlichtverstoß

Parkverstoß

Handy am Steuer

Belgien

Ab 175 €

Ab 60 €

Ab 115 €

Dänemark

270 €

Ab 70 €

200 €

Frankreich

Ab 135 €

Ab 15 €

Ab 135 €

Großbritannien

Ab 120 €

Ab 55 €

Ab 235 €

Irland

Ab 80 €

Ab 40 €

Ab 60 €

Italien

Ab 175 € **

Ab 45 €

Ab 165 €

Kroatien

Ab 405 €

Ab 40 €

135 €

Luxemburg

145 €

Ab 25 €

75 €

Niederlande

250 €

Ab 100 €

250 €

Norwegen

670 €

Ab 30 €

170 €

Österreich

Ab 70 €

Ab 20 €

Ab 50 €

Polen

Ab 70 €

Ab 25 €

Ab 45 €

Schweden

Ab 245 €

Ab 20 €

150 €

Schweiz

225 €

Ab 40 €

95 €

Spanien

Ab 200 €

Bis 200 €

Ab 200 €

Tschechien

Ab 100 €

Ab 60 €

Ab 40 €

Türkei

Ab 25 €

Ab 10 €

Ab 10 €

Ungarn

Ab 140 €

Bis 275 €

Ab 40 €

* https://www.adac.de/verkehr/recht/bussgeld-punkte/ausland/strafzettel-ausland/

 ** Diese Bußgelder erhalten Sie tagsüber. Im Zeitraum zwischen 22:00 und 7:00 Uhr liegen Sie um gut ein Drittel höher.

Was tun, wenn Sie ein Bußgeld im Ausland erhalten?

Zunächst sollten Sie Ruhe bewahren. Sollten Sie beispielsweise eine Strafe wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwarten, erhalten Sie einen Bußgeldbescheid per Post. Das Verfahren ist demnach genauso wie in Deutschland. Werden Sie hingegen auf frischer Tat ertappt, kann es vorkommen, dass Sie das Bußgeld direkt vor Ort zahlen müssen.

Empfehlenswert ist es allenfalls allerdings nicht, die Verkehrsstrafen im Ausland nicht zu bezahlen. Im schlimmsten Fall können Sie im nächsten Urlaub nicht einreisen, weil ein Vollstreckungsbefehl gegen Sie vorliegt. Hinzu kommt die Tatsache, dass in diesen Fällen das Geldsanktionsgesetz greifen kann und die Vollstreckung durch deutsche Ämter erfolgt. Das bedeutet gleichermaßen, dass eine Vollstreckung deutscher Bußgelder im Ausland ebenfalls möglich ist!

Gilt ein im EU-Ausland verhängtes Fahrverbot auch in Deutschland?

Zum aktuellen Zeitpunkt haben Sie nichts zu befürchten. Erhalten Sie als Verkehrsstrafe im Ausland ein Fahrverbot, hat dies für Sie in Deutschland noch keine Konsequenzen.

Gilt ein Fahrverbot in Deutschland auch im Ausland?

Theoretisch dürfen Sie als Autofahrer mit Ihrem Fahrzeug im Ausland weiterfahren. Allerdings müssen Sie bei einem Fahrverbot Ihren Führerschein abgeben und haben somit kein gültiges Dokument.

Mehr dazu:

R+V24 Team Experten rund ums Auto

Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V24-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

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