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Dachzelt-Camping: so schlafen Sie sicher und komfortabel

Bei Camping-Reisen ist eine geeignete, komfortable Schlafstatt unerlässlich. Schließlich gilt es, nachts Energie zu tanken, um am nächsten Tag ausgeruht die Natur zu erkunden – oder die Reise fortzusetzen. Nicht jeder verfügt allerdings über die finanziellen Mittel oder den Willen, sich ein Wohnmobil anzuschaffen. Die Alternative heißt: Dachzelt-Camping. Beim Dachzelt-Camping benötigen Sie nichts weiter als Ihren fahrbaren Untersatz und ein praktisches Dachzelt, das Ihnen als Unterstand und Schlafzimmer dient. Sie möchten mehr wissen?
Im Folgenden haben wir die wichtigsten Infos zum Thema zusammengefasst.

28.07.2021 | R+V24 Team

Was genau ist Dachzelt-Camping?

Wie bereits angedeutet, wandeln Sie beim Dachzelt-Camping Ihren Pkw zum Wohnmobil um. Das funktioniert, indem Sie ein Dachzelt auf Ihrem Auto befestigen, in welchem Sie und Ihre Mitreisenden nachts schlafen. Auf diese Weise haben Sie Ihre Schlafgelegenheit immer dabei. Der große Vorteil ist dabei, dass Sie das Zelt nicht auf dem Boden aufstellen müssen, wo sich Feuchtigkeit sammelt und wilde Tiere oder Insekten hineinkriechen können. Auf dem Autodach sind Sie sowohl vor feuchter Erde als auch vor unangenehmen Besuchern geschützt. Dachzelt-Camping erfreut sich daher steigender Beliebtheit.

Welche Arten von Autodachzelten gibt es?

Allgemein lassen sich zwei Arten von Camping-Dachzelten unterscheiden. Sie können wählen zwischen:

  • Dachzelte

Hartschalen-Dachzelte oder Klappdachzelte lassen sich besonders schnell und unkompliziert auf- und abbauen. Üblicherweise bestehen sie aus jeweils einer Schale an der oberen und unteren Seite als Boden und Dach. Zwischen den Schalen spannt sich der Zeltstoff. Um es zu öffnen, drücken Sie einfach Boden und Dach auseinander oder nutzen eine Kurbel.

  • Stoffzelte

Stoffzelte klappen Sie auf unterschiedlichste Weise auseinander. In geschlossenem Zustand sind sie mit einer Plane gegen Nässe und Schmutz geschützt. Wenn Sie es nicht mehr benötigen, falten Sie es zusammen und führen das Dachzelt entweder auf einem Anhänger oder dem Dachträger mit.

Beide Varianten bieten sowohl Vor- als auch Nachteile. So sind Hartschalen-Dachzelte im Schnitt teurer als Stoffzelte, dafür sind sie aber robuster sowie wetterfester und schneiden daher im Dachzelt-Test besser ab. Weiterhin gibt es eine ganze Reihe von speziellen Dachzelt-Varianten wie etwa Zweimannzelte, Dachzelte mit Vorzelt, aufblasbare Dachzelte etc.

Die Kosten für ein hochwertiges Dachzelt bewegen sich zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

Welche Automodelle eignen sich für Pkw-Dachzelte?

Camping-Dachzelte eignen sich tatsächlich für fast alle Automodelle außer Cabrios und Sportwagen.

Die einzige Voraussetzung ist, dass sie einen stabilen Dachträger besitzen, der das Zelt sicher hält. Dem Durchschnittswagen können Sie ein Vielfaches der Dachlast zumuten, ohne dass er Schaden nimmt. Es gilt nur, das zulässige Gesamtgewicht des Autos nicht zu überschreiten. Da ein Dachzelt im Schnitt aber nur 70 bis 80 Kilo wiegt, müssen Sie sich darüber in der Regel keine Gedanken machen – auch wenn mehrere Personen auf dem Dach nächtigen möchten.

Dachzelte selber bauen – das benötigen Sie

Ist Ihnen die Anschaffung zu teuer, gibt es immer noch die Möglichkeit, ein Camping-Dachzelt selbst zu bauen. Hier eignet sich das Hartschalen-Dachzelt ideal, da der Aufbau vergleichsweise simpel ist. Beim Konstruieren des Camping-Dachzelts gehen Sie am besten schrittweise vor:

Schritt 1: Innenmaß

Wenn Sie die Maße festlegen, sollten Sie die Länge und Breite des Trägerfahrzeugs einberechnen. Autos haben eine begrenzte Dachlast, die Sie nicht überschreiten dürfen. Werfen Sie also vorher einen Blick in die Gebrauchsanweisung.

Schritt 2: Material

Anschließend gilt es, die Materialien für Ihr Camping-Dachzelt zusammenzusuchen.

  • Material für die Außenbox

Bei der Außenbox ist ein stabiler Werkstoff wie beispielsweise Multiplex vonnöten. Das Holz sollte außerdem wasserfest sein, sodass es Regen und Feuchtigkeit aushält.

  • Material für das Dachzelt

Hier eignet sich Segeltuch. Segeltuch ist ein dichter und sehr fest gewebter Stoff aus starkem Garn, der in der Regel wasserabweisend ist.

Schritt 3: Das Camping-Dachzelt montieren

Für Hartschalen-Klappzelte sind Schienen perfekt geeignet. Der Eingang sollte seitlich an der vordersten und höchsten Stelle liegen, sodass Sie bequem über die Seite einsteigen können. Um die Grundform des Zelts zu erhalten, nehmen Sie einige Vierkantrohre und bringen diese am festen Boden des Zeltes in Längsrichtung an. Diese verschrauben Sie mit dem Multiplex und spannen das Segeltuch darüber. Achten Sie darauf, dass das Zelt ausreichend Platz für mindestens eine Matratze bietet.

Wo ist Dachzelt-Camping möglich?

Wie in den meisten europäischen Ländern ist auch in Deutschland „wildes“ Campen im Dachzelt nicht erlaubt. Sie dürfen also nicht außerhalb von Camping-Anlagen übernachten. Auf privaten Anlagen oder Campingplätzen ist dies aber möglich. Wild-Biwakieren ist nach wie vor in Ländern wie

  • Spanien
  • Schweden
  • Irland
  • Lettland
  • Norwegen

möglich. Wenn Sie also mit Ihrem Dachzelt oder mit dem Wohnmobil in den Urlaub fahren wollen, bieten sich diese als Reiseziele an. Auch in vielen Ländern außerhalb Europas gelten keinerlei Beschränkungen.

Dieses Zubehör benötigen Sie für Ihren Campingausflug

Im Bereich Dachzelt-Zubehör gibt es eine ganze Reihe von nützlichen Werkzeugen und Utensilien. Neben Lampen für Ihr Zelt finden Sie beispielsweise Vorzelte, Sonnensegel oder Thermohauben für den Winter online. Wichtig ist außerdem eine Klappleiter, die es Ihnen ermöglicht, aufs Autodach zu klettern.

Mehr dazu:

R+V24 Team Experten rund ums Auto

Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V24-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

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