Suche
Login
Menü
Skiträger

R+V24 Magazin
Rund ums Auto

Nützliche Infos rund um Ihr Fahrzeug

Transport von Skiern und Co.

Wenn der Kofferraum zu klein ist oder für die Fahrt in den Urlaub schlicht weg nicht ausreicht, ist ein zusätzlicher Dachgepäckträger oft eine gute Lösung um weiteren Stauraum zu schaffen. Wir erklären wie Dachbox und Skiträger richtig genutzt werden.

05.05.2020 | R+V24 Team

Dachbox und Skiträger richtig nutzen

Im Winter, wenn es für vielen in den Skiurlaub geht, ist ein Skiträger auf dem Autodach optimal. Dass nicht jede Dachbox geeignet ist, hat der ADAC bei einem Vergleich von acht Modellen zwischen 180 und 540 Euro bewiesen. Einige hatten gravierende Sicherheitsmängel, andere zerbarsten in großer Kälte, weil der Kunststoff nicht winterfest war. Es empfiehlt sich deshalb, auf die aktuellen Testergebnisse von Verbraucherportalen zu achten.

Wer sicher gehen will, hält sich an die Empfehlung seiner Automarke. Die Produkthaftung zwingt Autohersteller, nur gutes und sicheres Zubehör anzubieten. So werden Gepäckträger oft beim Crashtest mitgeprüft, ebenso Skihalter, die zumindest bei moderneren Autos an der Dachreling befestigt werden und meist auf dem Grundträgersystem basieren, das auch für Radhalterungen eingesetzt wird. Optimal sind Aufbauten, die mit der Reling fest verschraubt und nicht nur festgeklemmt sind.

Keine Ski im Innenraum

Seit kürzere Carving-Ski im Trend liegen, könnte man die nur 1,50 Meter langen "Brettl" theoretisch auch ins Auto legen - dann müsste aber mindestens ein Sitz frei bleiben. Zudem sollten die Geräte sicher angeschnallt werden. Und auf der Rückfahrt sollten sie trocken sein. Ansonsten ist vom Transport im Fahrzeug abzuraten. Ausnahme: Kleinbusse und Transporter, bei denen es auf dem Boden ausreichend Platz gibt.

Seitenwind beachten
Egal, ob innen oder außen: Jedes Gerät verändert das Gewicht des Autos und damit den Bremsweg. Je mehr auf dem Dach oder gar in der Box verstaut wird, desto mehr Kraft wirkt über den Hebel auf den Schwerpunkt des Autos. Zudem kann Seitenwind die Dachbox angreifen, was man deutlich am Lenkrad spürt. Auch beim schnellen Ausweichen kommt es zu den so genannten Lastwechsel-Reaktionen und zur extremen Seitenneigung. Unser Tipp: Zumindest die schweren Ski- und Boardschuhe verstaut man besser im Kofferraum. Stöcke, Skier und Boards müssen in der Box sicher arretiert werden, sonst können sie beim scharfen Bremsen, ganz bestimmt aber bei einem Auffahrunfall die Box aufsprengen oder gar zerstören. Wer seine Ausrüstung nur reinwirft und den Deckel zuklappt, riskiert leichtsinnig böse Folgen.

Dämpfer in der Box
Während man Skier im Dachhalter der besseren Strömung wegen so befestigt, das die Schaufeln nach hinten zeigen, sollte man in der Box die Schaufeln - sofern möglich - nach vorne zeigen lassen. Dann können Sie im Crashfall den Druck besser aufnehmen. Wer Platz in der Box hat, kann vorne einen (zugeschnittenen) Styroporblock, oder auch eine gerollte Decke einlegen. Der schützt Box samt Inhalt.

Wo ist der beste Platz für die Box? Das hängt davon ab, nach welcher Seite sie sich öffnen lässt. Prinzipiell ist man sicherer vor anderen Autos, wenn man von der Gehwegseite her die Skier in den Dachständer spannt oder die Box beladen möchte. Nur wenn sie sich an der gegenüber liegenden (also linken) Seite öffnen lässt, sollte sie links auf dem Grundträger verschraubt werden. Denn wer an der linken Fahrzeugseite hantiert, setzt sich den Gefahren der Straße aus - und wird zumindest bei Matsch und Schnee von anderen Autos nass gespritzt.

Verstellung hilft bei der Montage
Gut geeignet sind Skihalter, die sich in der Breite anpassen lassen. Dann gibt es Platz für die Bindungen und die Ski können Sohle an Sohle auf die Schmalseite gelegt werden. Allerdings lassen manche Relingkonstruktionen die paarweise Skimontage horizontal nicht zu, weil die Bindung das Dach berührt. Folglich muss man sie hochkant oder einzeln horizontal befestigten. Das kostet Platz.

Magnetträger als Alternative
Wer häufig das Auto wechselt und nur zwei Paar Ski transportiert, kann auch Magnetplattenträger einsetzen. Dabei müssen zwischen dem vorderen und dem hinteren Träger mindestens 70 cm Abstand eingehalten werden - was bei einem Auto mit Glasschiebedach Probleme bereiten kann, weil diese Distanz überbrückt werden muss. Auch eignet sich nicht jede Dachform für diese Systeme. Ganz wichtig: Vor der Montage muss das Dach absolut trocken sein, sonst können sich die magnetischen Träger lösen. Bei Tests im Windkanal wurden sie aber als ausreichend sicher bewertet. Nicht nur bei magnetischen, sondern auch bei mechanischen Trägern empfiehlt es sich, Stöcke und Skier mit einer Segelleine zusätzlich zu sichern. Sollten sie sich lösen, fallen sie nicht auf die Straße, sondern werden hinter dem Auto hergezogen. Das sollte bis zum Notstopp reichen.

R+V24 Team Experten rund ums Auto

Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V24-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

Weitere Artikel

Jetzt R+V24-Newsletter abonnieren

Mit dem kostenlosen R+V24-Newsletter sind Sie einfach besser informiert:

  • Wissenswertes rund um die Kfz Versicherung
  • Praktische Tipps, Tricks und Trends
  • Gutschein- und Gewinnaktionen
Newsletter abonnieren

Hinweise zu der von der Newsletter-Einwilligung mitumfassten Erfolgsmessung, Protokollierung Ihrer Anmeldung und Ihren Widerrufsrechten erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Sie können den Newsletter jederzeit über eine E-Mail an info@rv24.de oder über den Abmelde-Link im Newsletter abbestellen.

Das könnte Sie auch interessieren

Zum Seitenanfang
© R+V Direktversicherung AG 2022 | Kfz-Versicherung für Auto, Motorrad & Roller | Alle Rechte vorbehalten