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Grüne Umweltplakette und trotzdem ein Knöllchen

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Grüne Umweltplakette und trotzdem ein Knöllchen

Seit 2008 gibt es in Deutschland die ersten Umweltzonen. Egal ob rot, gelb oder grün: Eine Plakette muss an die Windschutzscheibe. Nach erfolgreich absolvierter Abgasprüfung muss nur noch das Kennzeichen auf die Folie geschrieben werden und nach dem Aufkleben darf man in die entsprechende Umweltzone fahren.

02.06.2016 | Matthias Erker

So einfach? Nicht ganz! Denn es gibt einige Berichte, dass es trotz richtigem Aufkleber ein Knöllchen gab.

Die Umweltzonen beziehen sich auf ganze Städte oder Regionen. Ohne die notwendige Umweltplakette dürfte man auch gar nicht mehr in diese Gebiete einfahren. Also wird auf den Parkplätzen nicht mehr nur ein gültiges Parkticket überprüft, sondern das Ordnungsamt schaut auch gleich nach, ob der richtige Aufkleber an der Scheibe klebt.

Bei der unteren Umweltplakette ist der UV-Stift verblasst ... Strafzettel!

Allerdings gab es wohl gerade in der Anfangsphase Probleme mit der Beschriftung. Denn auf die Plakette muss natürlich das Kennzeichen geschrieben werden. Ist sie dann angebracht, kümmert sich wohl kaum jemand darum. Aber wer hat sich denn schon mal gefragt, ob der verwendete Stift UV-stabil ist?

Denn das genau ist das Problem: Viele Stifte die zum Eintragen des Kennzeichens verwendet wurden, waren bzw. sind nicht UV-stabil. Deshalb sieht man relativ häufig Autos mit mehreren Plaketten in der Windschutzscheibe.

Also schaut euch mal eure Plakette an: Erkennt der interessierte Ordnungshüter das Kennzeichen? Falls nicht: Abziehen bringt nichts, die Plakette geht dann kaputt. Es bleibt nur der erneute Gang zum Prüfer des Vertrauens. Vielleicht ist der kulant und rückt einen neuen Aufkleber raus, ohne dass die Prüfung wiederholt werden muss.

Wenn nicht, solltet ihr in die Tasche greifen und bezahlen – das ist günstiger als die dann anfallenden Knöllchen wegen angeblich fehlender Umweltplakette…

Wurdet ihr auch schon einmal „Opfer“ eines nicht nachvollziehbaren Strafzettels?

Matthias Erker Experte rund ums Auto

Wie fahren wir morgen? Dies ist eine heiß diskutierte Frage vieler Autofans und vor allem von Matthias. So steht der elektronische Fortschritt von allem was uns bewegt, unterhält und verändert bei ihm im Fokus. Hinzu kommen seine persönlichen Tests von Apps und Gadgets für die Autofahrt.

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