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Autosicherheit früher und heute

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Autos und ihre Sicherheit früher und heute

Im Vergleich zu den ersten Automobilen hat sich viel getan. Mittlerweile ist die Technik weiter, Sicherheitssysteme wurden verbessert, Assistenzsysteme eingeführt. Die R+V24 wirft gemeinsam mit Ihnen einen Blick auf das Thema „Auto und Sicherheit – früher und heute“.

07.06.2021 | R+V24 Team

Wo fängt beim Autobau die Sicherheit an?

Schon der Designer muss einiges beachten, wenn er zum ersten Mal ein neues Auto skizziert. Aber auch Ingenieure und alle, die irgendwie an der Entstehung eines Pkw beteiligt sind, tragen zur Sicherheit eines Autos bei:

  • Welche Materialien werden wo verbaut?
  • Wie wird eigentlich so ein Crashtest vorbereitet und welche Erkenntnisse nimmt man daraus mit?
  • Wie gestaltet sich die Entwicklung neuer Assistenzsysteme?

Selbstverständlich handelt es sich hierbei um Fragen, die heutzutage gestellt werden. In der Geschichte der Fahrzeugsicherheit spielten Assistenzsysteme anfangs noch keine Rolle. Was hat sich daher bei Autos und Sicherheit früher und heute getan?

Die Entwicklung der Sicherheit: Autos früher und heute

Werfen wir gemeinsam einen Blick in die Vergangenheit: Sicherheitssysteme im Auto? Kopfstütze, Sicherheitsgurt, Knautschzone – alles Fehlanzeige. Im Vergleich zu heute gab es zudem irrsinnige Promillegrenzen, kaum Geschwindigkeitsbegrenzungen und nur selten Überholverbote. Es ist erstaunlich, was sich in den letzten 100 Jahren so alles auf deutschen Straßen getan hat. Das Thema Auto-Sicherheit früher und heute ist also bereits aus diesem Blickwinkel sehr interessant.

Das 20. Jahrhundert ist in vielen Bereichen als ein Zeitalter der Um- und Durchbrüche bekannt. Das gilt definitiv auch für die Automobilindustrie. Auch wenn sonst früher „in der guten alten Zeit“ natürlich alles viel besser war als heute – beim Verkehr war fast alles schlechter: Die Straßen, die Autos, die meisten Regeln und die meisten Fahrer.

1886 gab es den Benz Patent Motorwagen Nummer 1 – quasi die Geburtsstunde des modernen Autos – und dann ging es in der Entwicklung Schlag auf Schlag. Leider war das Auto bis weit in die 50er-Jahre ein Luxusgut. Die Modernisierung nahm erst richtig mit dem Wirtschaftswunder nach dem 2. Weltkrieg Fahrt auf: Erst kamen die Roller und Motorräder, dann die Autos. Nicht nur bei der Sicherheit macht sich der Unterschied zwischen den Autos früher und heute schon bemerkbar.

Verletzungsverteilung im Auto - 1963

Mobilität früher vs. heute: Massenmotorisierung führte zu vielen Unfällen

Im Zuge dieser beginnenden Massenmotorisierung stieg die Zahl der Verkehrstoten stetig an. Ihren Höchststand erreichte sie laut Wikipedia 1970 mit 19.193 Toten. Man kann also sagen, dass Autos im Hinblick auf die Sicherheit früher und heute eine gefährliche Angelegenheit waren. Heutzutage verfügen wir aber über deutlich bessere Sicherheitssysteme und ganz andere Vorschriften, welche den Straßenverkehr regeln.

Auch wenn die Wagen bedeutend geringer motorisiert waren, als wir es heute gewöhnt sind, veränderten sie das Straßenbild enorm und erhöhten das Unfallrisiko. In einer Zeit der wachsenden Hektik und steigenden Autodichte mussten Veränderungen her, um die Sicherheit zu gewährleisten.

"Crashtest" mit Gurt - 1963

Autos früher und heute im Vergleich: Was hat sich getan?

Bei den ersten Fahrzeugen gab es keine Karosserie, wie sie heute bekannt ist. Erst in den 1920ern gab es dahingehend eine Weiterentwicklung. Neben dem Design der Autos spielte natürlich die Sicherheit eine größere Rolle – früher und heute sogar noch mehr. Um die Fahrzeugsicherheit zu erhöhen, wurden gesetzliche Mindeststandards etabliert, an die sich die Hersteller halten müssen. Zum Beispiel gibt es seit 1951 sogenannte Tauglichkeitsprüfungen wie die Hauptuntersuchung. Zudem gibt es mittlerweile verschiedene Methoden, um die Autosicherheit auf Herz und Nieren zu prüfen:

  • FEM (Finite-Elemente-Methode): Hierbei handelt es sich um mathematische Berechnungen. Diese stellen mittels virtueller Simulation fest, wie hoch das Risiko einer Verformung bei einem Unfall ist.
  • Crashtests: Von der Theorie zur Praxis. Was zunächst berechnet wurde, wird anschließend praktisch geprüft.

Selbstverständlich hat sich bei Autos im Hinblick auf die Sicherheit früher und heute noch viel mehr getan.

Fahrzeuge früher und heute: Auch das Equipment hat sich verändert

Die Karosserie ist sehr wichtig. Schließlich stellt sie die Knautschzone zwischen der Außenwelt und den Autoinsassen dar. Sie ist jedoch nicht allein dafür verantwortlich, dass sich in einem Auto die Sicherheit erhöht. Früher und heute richtet sich das Augenmerk ebenfalls auf das Zusatz-Equipment.

  • Seit Anfang des 19. Jahrhunderts gibt es Reifen mit Profil.
  • Seit 1896 gibt es Luftreifen. Vorher gab es Speicherräder.
  • Um 1900 wurde die erste Trommelbremse entwickelt.
  • Ab 1903 wurden Scheibenwischer verbaut.
  • Seit 1908 gibt es Beleuchtungssysteme für Autos, was die Sicherheit früher und heute maßgeblich erhöhte.
  • Seit 1914 werden Spiegel genutzt.
  • 1924 wurde das erste Fahrzeug gebaut, welches eine Vierradbremse besaß.
  • Seit 1924 gibt es Scheinwerfer mit Fern- und Abblendlicht.
  • Seit 1926 gibt es zudem motorisierte Scheibenwischer.
  • Seit den 50er-Jahren werden die Reifen-Konstruktionen stetig weiterentwickelt. Viele neue Erfindungen folgten.
  • 1959 erblickte der Sicherheitsgurt das Licht der Welt, 1974 wurde er für Autofahrer und Beifahrer Pflicht. Der Verkehr früher und heute ließ ein anderes Vorgehen nicht zu.
  • 1963 wurden Blinker gesetzlich verpflichtend. Auf den Markt kamen Sie bereits 1925.
  • 1966 erfolgt der erste Einbau eines Assistenzsystems. Diesbezüglich hat sich bei Autos und Sicherheit früher und heute sehr viel getan.

Sei es der Airbag, der Sicherheitsgurt oder die Knautschzone – beim Thema Auto und Sicherheit werden keine Kompromisse mehr eingegangen. Früher und heute muss daher immer differenziert betrachtet werden, schließlich herrschten in der Anfangszeit des Automobils noch ganz andere Voraussetzungen. Die Sicherheitstechnik hat sich enorm weiterentwickelt. Dies ist allerdings auch dem Fortschritt sowie den Umständen geschuldet. Je mehr Unfälle geschahen, je höher die Geschwindigkeiten wurden, umso lauter wurden die Rufe nach mehr Sicherheit. 

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