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Neuwagen der Woche: Der neue Opel Karl!

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Neuwagen der Woche: Der neue Opel Karl!

Hier im Drive-Blog hatten wir ja bereits über Fahrzeuge mit Vornamen gesprochen, nun gibt es einen neuen Vertreter dieser Gattung. Den Opel Karl!

10.06.2015 | Jens Stratmann

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Ein Lächeln im Gesicht hat der Opel Karl durch seine zu beiden Seiten hochgezogene Grillspange im trapezförmigen Grill mit dem Markenemblem in der Mitte. Von der Seite kennzeichnen ihn drei scharfe Linien, eine angedeutete Sichel im unteren Türbereich und zwei darüber, parallel durch die Türgriffe verlaufend.

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Große Frontscheinwerfer und Heckleuchten sollen zur dynamischen Optik beitragen. Der kleine KARL ist 3,68 m kurz und 1,48 m hoch. Trotzdem ist er ein Fünftürer und sogar (optional) ein Fünfsitzer mit voll funktionsfähigen und fast komplett versenkbaren Seitenfenstern, die allerdings über keine Automatik und somit auch über keinen Einklemmschutz verfügen.

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Ein hohes Maß an Komfort soll das Zusammenspiel aus dem 2,39 m langen Radstand und den Spurweiten von 1,41 m vorne und 1,42 m hinten ermöglichen. Der Opel Karl ist ein Leichtgewicht! Nur 939 kg wiegt der Kleinstwagen und lässt sich mit maximal 1.013 Litern Gepäck beladen, wenn die Rücksitze umgelegt sind. Die Lehne lässt sich bei Ausstattung „Edition“ optional, bei Ausstattung „Exklusiv“ serienmäßig 1/3 zu 2/3 umklappen. Geräumig und qualitativ hochwertig mit einigen Verstau- und Ablagemöglichkeiten präsentiert sich der Innenraum des Opel Karl.

Das Cockpit ist auf den Fahrer ausgerichtet: Fahrersitz und Lenksäule sind höheneinstellbar (ab „Edition“, eine axiale Verstellung der Lenksäule gibt es nicht) und auch zwei ISOFIX-Halterungen (hinten) sind inklusive.

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Der neue Opel Karl ist in zehn unterschiedlichen Karosseriefarben und mit diversen Felgen-Designs erhältlich. Außerdem gibt es drei Ausstattungsvarianten: „Selection“, „Edition“ und „Exklusiv“. Wie vom Opel Adam und vom Opel Corsa bereits gewohnt, ist auch der neue Opel Karl ab der Ausstattungslinie „Edition“ mit dem City-Modus für die Servolenkung ausgestattet, der das Rangieren im Stadtverkehr erleichtern soll.

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Die Lenkung ansonsten ist überraschend leichtgängig und direkt. Gegen Aufpreis schützt der Parkpilot vor Remplern beim Einparken. Ab der „Edition“-Ausstattung bekommt man serienmäßig den nicht adaptiven Geschwindigkeitsregler mit Geschwindigkeitswarner.

Neben dem serienmäßigen Berganfahr-Assistenten bekommt man optional den Spurassistenten, der akustisch und auch über ein gelbes Warnsymbol im Drehzahlmesser vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur warnt. Gott sei Dank kann man den Piepser auch abschalten, denn mich nervt das ja schon hin und wieder.

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Nebelscheinwerfer mit integrierter Abbiegelichtfunktion sorgen für eine bessere Ausleuchtung der Straße. Außerdem sind serienmäßig mindestens sechs Airbags und die den Fuß- und Kniebereich schützenden auskuppelnden Sicherheitspedale PRS (Pedal Release System) an Bord. Auf Wunsch sorgen die beheizbaren Vordersitze und das beheizbare Lederlenkrad für angenehme Wärme an kalten Tagen, an sonnigen Tagen sorgt das optionale elektrischen Glas-Schiebedach für Frischluft. Die Klimaanlage schafft es selbst bei 33°C einen kühlen Innenraum zu zaubern.

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Bestens vernetzt sind Opel Karl-Besitzer ab Herbst 2015 / Anfang 2016 mit dem neuesten IntelliLink-Infotainment-System von Opel, außerdem hält der persönliche Online- und Service Assistent Opel OnStar Einzug im neuen KARL. IntelliLink intergriert Apple iOS- und Android-Geräte nahtlos ins Auto und ermöglicht damit die Nutzung diverser Funktionen und Apps.

Mit Android Auto und Apple CarPlay können Opel Karl Besitzer beispielsweise über ihr Smartphone Funktionen wie Navigation, sprachgesteuerte Textnachrichten, Kontakte oder Unterhaltungs-Apps für Musik oder News nutzen. Die Steuerung erfolgt über Knöpfe am Lenkrad oder über die Sprachsteuerung.

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In der „Exklusiv“-Ausstattung ist der Opel Karl, der seinen Namen übrigens von einem der Opel-Söhne bekommen hat, mit dem Radio R300 BT ausgestattet. Es hat sechs Lautsprecher, Aux-in und USB-Anschluss sowie Freisprecheinrichtung und Audiostreaming via Bluetooth. Es kann zusätzlich mit dem digitalen Radioempfang DAB+ kombiniert werden.

Opel OnStar ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr erreichbar und bietet ein breites Angebot an Sicherheits- und Komfortdiensten wie Pannenhilfe oder Notruf-Service. Außerdem lässt sich der Opel Karl dank Opel OnStar mit bis zu sieben mobile Endgeräte an das System koppeln. Preise für On-Star wurden noch nicht verkündet.

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Unter der Haube befindet sich der neue, laut Opel besonders geräusch- und vibrationsarme, 1.0 ECOTEC-Benzinmotor mit 55 kW / 75 PS. Unter uns?

Man hört den 3-Zylinder schon, aber er ist vollkommen in Ordnung, vor allem wenn man auf den Preis schaut. Mit dem gegen Aufpreis erhältlichen ECO-Paket aus aerodynamisch optimierter Frontspoilerlippe, Dachspoiler und rollwiderstandsarmen Reifen soll der KARL nur 99 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen und nur 4,3 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen. Ich habe wie immer ca. 2 Liter mehr benötigt.

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Die Gänge werden per Hand über das Fünfgang-Schaltgetriebe eingelegt, hier gibt es nichts zu meckern. Zusammen mit dem auf Komfort ausgelegten Fahrwerk kann es nur ein Fazit geben:

Der Opel Karl ist – obwohl (oder gerade weil?) in Fernost gefertigt – ein richtig guter Kleinstwagen. Schade, dass er nicht in Deutschland vom Band läuft, aber vermutlich hätte man so die Preise nicht halten können.

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Der neue Opel Karl ist als Einstiegsmodell ab dem 20. Juni erhältlich und das zu einem Einstiegspreis von 9.500 Euro. Der teuerste Opel Karl kostet derzeitig etwas über 15.000 Euro.

Wie auch schon beim Audi Q7 habe ich weitere Onliner um ein kurzes Statement gebeten, dieses Mal sollten Sie den Opel Karl mit 4 Wörter beschreiben:

Moritz Nolte (automobil-blog.de): „Klein, groß, agil, gut.“ – Die ersten beiden beziehen sich darauf, dass der Karl kleiner als sein Vorgänger ist, aber durchaus Platz bietet.

Nicole Y. Männl (auto-diva.de): „Knuffiger Stadtflitzer mit Charmecharakter.“

Simone Amores (mein-auto-blog.de): „Spritzig, flott, farbenfroh und bequem.“

Wer den Opel Karl auch noch mal im Bewegt-Bild sehen möchte, der kann sich die nachfolgenden Videos mal ansehen:

Mehr dazu:

Jens Stratmann Automobil-Journalist

Baujahr 1979, technisch im einwandfreien Zustand! Nach einer Ausbildung und über elf Jahren Erfahrung im KFZ-Bereich, machte Jens seine Passion zu seinem Beruf. Jens schreibt Beiträge über Neu- und Gebrauchtwagen, die auf persönlichen Erfahrungen und Fahrtests zu dem jeweiligen Auto basieren.

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