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IAA 2015: Opel Astra K

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Test: Der Opel Astra K im Fahrbericht

Nach dem Skoda Superb Combi können wir euch heute das nächste Fahrzeug präsentieren, welches die Publikumspremiere auf der IAA 2015 feiern wird. Das ist der neue Opel Astra K! Im Test haben wir ihn auf Herz und Nieren geprüft.

28.03.2022 | Jens Stratmann

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Der neue Opel Astra K ist das erste neue Kompakt-Modell von Opel, das nicht größer und schwerer als sein direkter Vorgänger ist. Die Rüsselsheimer haben die ehemaligen Schwachpunkte wie das Verhältnis der Innenraumgröße zur Außengröße und das Gewicht durch die von General Motors entwickelten Architektur ins Auge gefasst und heraus kam ein konkurrenzfähiger Knieraum im Fond, und das trotz seiner jetzt kleineren Außenmaße. Diese sind im Vergleich zum alten Modell in der Länge um 4,9 cm, in der Höhe um 2,6 cm geschrumpft. Der Radstand verkürzte sich um 2,3 cm. Auch das Gewicht wurde zu Gunsten der Effizienz und der Handlichkeit verringert: Die Rohkarosse ist nun 77 kg leichter und das Chassis 50 kg. Je nach Motorisierung, Getriebe und Ausstattungsvariante wiegt der neue Astra 120 bis 200 kg weniger als sein Vorgänger. Kurzes Fazit zum Opel-Astra-K-Test: Das muss man erst einmal schaffen.

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Trotz veränderter Optik mit kürzerem Vorbau und flacherem Dach ist der Rüsselsheimer natürlich auch weiterhin als Opel Astra zu erkennen. Da der neue Astra ab Werk jetzt auf kleineren Rädern rollt, macht sich das positiv bei Verbrauch und Reifenkosten bemerkbar, natürlich passen aber auch größere Felgen in die Radhäuser. Dass größere Felgen mit schmaleren Reifen dann auch den Komfort etwas einschränken und den Verbrauch in die Höhe treiben, dürfte klar sein.

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Absolut konkurrenzfähig und sogar besser als manch älteres Konzept ist der Astra jetzt im Bezug auf sein Cockpit. Er wirkt nun hochwertiger mit neuen Materialien, die Türen und das Armaturenbrett sind mit unterschäumtem Kunststoff verkleidet. Die Bedienelemente sind jetzt übersichtlich angeordnet und der edle Touchscreen mit Chromrand und Glasbeschichtung sitzt am richtigen Platz, nämlich im richtigen Winkel zum Fahrer, auf Höhe der Armaturen und schön bündig. Unter dem Navi befindet sich eine Blende mit einer Halterung für das Handy oder Smartphone, inklusive Ladefunktion und Datenverbindung. Apple CarPlay / Android Auto? Klar, hier wird Konnektivität großgeschrieben!

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Gegen Aufpreis kann man erstmalig im neuen Opel Astra jetzt das in den USA schon sehr erfolgreiche System Opel Onstar bekommen. Es bietet beispielsweise einen eigenständigen Hotspot in LTE-Geschwindigkeit, Wartungsdienste, Navigation, Concierge-Service und Notrufe. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Die „Privacy“-Funktion des Systems unterbindet das Senden und Empfangen von Daten und bleibt auch aktiviert, wenn das Auto über Nacht in der Garage stand. Im ersten Jahr soll Onstar kostenlos sein und danach werden jährlich 99 Euro fällig. Ob die europäischen Kunden das System annehmen, kann man nicht sagen, es verfügt zumindest über alle Fähigkeiten des ab 2018 in der EU vorgeschriebenen Notrufassistenten „e-Call“ und dann noch den LTE-Datentarif über den man dann natürlich auch Musik streamen kann.

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Auch neu im Astra ist das LED-Matrix-Licht, es kostet 1.150 Euro zusätzlich. Opel meint, dass der Sprung von Xenon zu LED so groß sei wie der Sprung von Halogen zu Xenon. Sehr gut: Dieses superhelle Licht blendet andere Verkehrsteilnehmer automatisch aus. Nachteil: Die Kosten, denn einzelne Bauteile wird man im Schadensfall wohl nicht austauschen können. Immer an Bord ist das LED-Tagfahrlicht, welches mit Farbwechseln zum Blinker wird.

(Die angegebenen Preise beziehen sich auf 2015)

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Opel Astra K im Test: Was kommt unter die Motorhaube?

Die Leistungsspanne der neuen Astra-K-Motoren liegt im Test zwischen 70 kW (95 PS) und 147 kW (200 PS), sie haben einen Hubraum von bis zu 1.6 Litern. Manch einer vermisst vielleicht die 1,6-Liter-Turbobenziner (170-200 PS) in der Preisliste. Diese Aggregate werden vermutlich im Frühjahr 2016 folgen und ich muss kein Prophet sein um zu verkünden, dass es natürlich auch sportliche Versionen vom Opel Astra K geben wird.

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Warum können wir euch den Opel Astra K jetzt schon im Test zeigen?

Opel enthüllte den neuen Astra in der Halle K48 auf dem Rüsselsheimer Werksgelände, zum zweiten Mal fällt das Tuch für den Opel Astra K auf der IAA im September. Das neue Modell bedeutet viel für Opel. Zuletzt wurden 46.000 Fahrzeuge in Deutschland und 230.000 Fahrzeuge in Europa verkauft, da muss der neue Astra deutlich erfolgreicher werden. Der neue Opel Corsa schaffte im ersten Halbjahr 2015 nur ein Wachstum von 2,7 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell, was nur knapp für Platz zwei vor dem Ford Fiesta reicht, dennoch zeugen die neuen Opel-Modelle (auch der Opel Karl) davon, dass Opel die Kundenwünsche verstanden und umgesetzt hat.

Im Frühjahr 2016 will Opel übrigens die Kombi-Version des neuen Astra, den „Sports Tourer“ vorstellen, das dürfte dann in Genf auf dem Automobil-Salon passieren.

Sie wollen weitere Beiträge zum Opel Astra K im Test lesen? Gerne:

Jan Gleitsmann, dem wir übrigens auch die Fotos verdanken, hat ein Video vom neuen Opel Astra K gedreht, hier seht ihr kurz und kompakt die Vorstellung:

Weltpremiere 2015 Opel Astra K 5 - Türer, Sitzprobe, Preview in Rüsselsheim

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Bjoern Habegger war ebenfalls vor Ort, sein erster Eindruck: „Der neue Astra wirkt „solide“ und „deutsch“. Pragmatisch und sinnvoll, im Innenraum überzeugt er durch Sachlichkeit und Konzentration auf das Wesentliche. Das sind typische Golf-Werte. Erstmalig wirkt der neue Astra bei der Präsentation auf der „Höhe“ der Golfzeit – allerdings wird man in Rüsselsheim schnell nachlegen müssen, mit nur einem Überraschungs-Treffer wird man nicht die ganze Schlacht entscheiden!“

TIPP: So viel würde Ihre Opel-Astra-Versicherung bei R+V24 kosten.

Kurz notiert: Der Opel Astra K hat uns im Test überzeugt
Der Astra K ist ein grundsolider Kompaktwagen, der durch gelungene Proportionen, ein solides Kofferraumvolumen von 540 Litern und ein umfangreiches Motorangebot besticht. Die Möglichkeiten der Motorisierung umfassen vier Benziner und drei Dieselmotoren. Bei immerhin 200 PS und guter Beschleunigung ist dabei Fahrspaß garantiert.
Gut zu wissen: Auch der Verbrauch liegt mit 6,76l/100 km im moderaten Bereich.

Jens Stratmann Automobil-Journalist

Baujahr 1979, technisch im einwandfreien Zustand! Nach einer Ausbildung und über elf Jahren Erfahrung im KFZ-Bereich, machte Jens seine Passion zu seinem Beruf. Jens schreibt Beiträge über Neu- und Gebrauchtwagen, die auf persönlichen Erfahrungen und Fahrtests zu dem jeweiligen Auto basieren.

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