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Die neue Mercedes-Benz A-Klasse

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Die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse wurde in Amsterdam vorgestellt und entspricht der Design-Philosophie der „Sinnlichen Klarheit“, wie kaum ein anderes Modell beim Stuttgarter Premium-Hersteller. Sicken und Kanten glänzen nahezu durch Abwesenheit und schaffen ein richtig straffes A-Klasse-Gesicht. Was sich mit dem neuen Modell geändert hat und welche Highlights der Kompakte im Köcher hat, das zeigt der R+V24 Modell-Check!

20.03.2018 | Jens Stratmann

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse!

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse im Design Check

Wie heißt es doch so schön? Manchmal ist weniger mehr? Das scheint sich auch Gorden Wagener zu Herzen genommen zu haben und schaffte mit der neuen Mercedes-Benz A-Klasse einen Kompakten, der kaum besser zum Design-Kredo der „Sinnlichen Klarheit“ passen könnte. Zwar hat schon der neue Mercedes-Benz CLS vorgemacht, dass eine Reduzierung auf das Wesentliche der Marke mit dem Stern eine Art Jungbrunnen spendiert, doch mit der A-Klasse findet das Design-Motto wirklich zu seiner Vollendung.

Neues Scheinwerfer-Design - die neue Mercedes-Benz A-Klasse 2018!

Klare Formen und sinnliche Flächen wirken schon fast kühl und könnten auch aus der Design-Schmiede eines Ingolstädter Autobauers stammen. Die Schwaben haben einen wirklich guten Job gemacht, indem sie diese Coolness mit einer emotionalen Note versehen haben. Und so erkennt man auf den ersten Blick bereits klar, dass hier eine Mercedes-Benz A-Klasse vorfährt. Nur weniger pummelig, als der Vorgänger. Ja, hier zeigt die Behandlung mit Nervengift eine gute Wirkung – ganz im Gegensatz zu den meisten menschlichen Gesichtern, die damit behandelt werden.

Ganz schön erwachsen geworden!

Und doch: Es ist kein Facelift, das hier vorgestellt wird, sondern ein gänzlich neues Modell. Und das wirkt gerade mit dem optionalen Voll-LED-Scheinwerfern besonders dynamisch. Zum hübschen Gesicht gesellt sich ein neuinterpretierter Markengrill, der mit der mittlerweile typischen Diamant-Optik nochmals pure Mercedes-DNA versprüht. Was dem schwäbischen Kompakten darüber hinaus wirklich guttat, ist der gewachsener Radstand von 30 mm, der die Linienführung angenehm streckt. Zu guter Letzt schafft es die durch das eingezogene Greenhouse herausgestellte Schulterlinie die neue A-Klasse schön stämmig auf der Straße stehen zu lassen.

Der Elch ist nicht mehr in Gefahr!

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse im Motoren Check

Drei Aggregate stehen zu Anfang auf dem Plan. Das, betrachtet man den Hubraum, kleinste Aggregat ist der neue A 200 mit 1.4 Litern Hubraum. Der Vierzylinder leistet 120 kW/163 PS und ist optional mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Dann ist auch die Zylinderabschaltung möglich, die einen Verbrauch von 5,1 Litern ermöglicht. Mit der serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung soll es rund ein halber Liter mehr sein. Durchaus passend erscheinen auch die Fahrleistungen, die mit 8,0 bzw. 8,2 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h und 225 km/h Topspeed angegeben sind.

Vorläufiges Topmodell ist der A 250. Der 2.0 Liter Turbo ist ein echter VW Golf 7 GTI-Konkurrent und leistet 165 kW/224 PS sowie Diesel-mäßige 350 Nm. Damit soll er in 6,2 Sekunden auf 100 sprinten und maximal 250 Sachen schnell sein. Da muss sich der Wolfsburger ganz schön strecken. Am anderen Ende des Leistungsspektrums rangiert der bislang einzige Diesel, der A 180d. Der 1.5 Liter Selbstzünder entwickelt vorsichtige 85 kW/ 116 PS und ist an ein Doppelkupplungsgetriebe gebunden. Damit sollen sich 4,1 Liter Durchschnittsverbrauch erreichen lassen. Wer aber glaubt, dass die Fahrleistungen ebenfalls sparsam ausfallen, der irrt: Mit 10,5 Sekunden auf 100 km/h und 202 km/h Höchstgeschwindigkeit lesen sich die Daten gar nicht mal schlecht.

Die Zukunft ist Digital!

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse im Innenraum Check

Das wahr Glanzlicht der neuen Mercedes-Benz A-Klasse ist aber das Interieur. Wirkt das Exterieur weiterentwickelt und entrümpelt, ist der Innenraum komplett neugestaltet und bietet modernen Luxus. Dazu trägt unter anderem das großzügigere Raumangebot gegenüber der Vorgängergeneration bei, das deutlich mehr Schulter-, Ellenbogen- und Kopffreiheit bietet. Darüber hinaus wuchs das Kofferraumvolumen auf 370 Liter und schließt damit zum Klassen-Standard auf.

Richtig luxuriös und herausragend wird es mit der rein digitalen Instrumententafel. Zwei Widescreen-Displays verbergen sich unter einer Abdeckung und wirken wie ein riesiger Bildschirm. Tatsächlich verbergen sich hinter der Abdeckung aber zwei 10,25-Zoll-Displays – optional versteht sich. Serienmäßig ist die neue Mercedes-Benz A-Klasse mit zwei 7-Zoll-Displays ausgestattet. Gegen Aufpreis kann man entweder nur den Infotainment-Bildschirm auf oben genannte Größe wachsen lassen oder eben beide. Ein echtes Highlight stellen die runden Lüftungsdüsen im Turbinen-Design dar, die in Verbindung mit der Ambiente-Beleuchtung sogar beleuchtet sind. Die Qual der Wahl lassen 64 Farben und 10 Farbwelten.

Neues Heckleuchten-Design und breitere Kofferraumöffnung: Die neue A-Klasse!

Die neue Mercedes-Benz A-Klasse im Technik Check

Brillieren wollen die Stuttgarter mit ihrer Infotainmentbedienung „MBUX“. Was zunächst wie ein Zungenbrecher scheint, stellt den Menschen in den Mittelpunkt und soll das Leben in der neuen Mercedes-Benz A-Klasse einfacher machen. Die Bedienung soll intuitiv und natürlich sein, was wohl auch der lernenden Software mit künstlicher Intelligenz zu verdanken ist. Hilfreich scheint auch die Navigation in Augmented-Reality-Technologie. Und die Car-X-Communication, die mit einer Datenweitergabe von Fahrzeug zu Fahrzeug arbeitet und beispielsweise den ESP-Einsatz oder eine Vollbremsung auswertet, fördert die Sicherheit.

Die neue A-Klasse - erfrischend anders!

Safety first könnte ohnehin eines der Mottos der neuen Mercedes-Benz A-Klasse sein, da der Kompakte allerhand Sicherheitssysteme bietet. So steht etwa Presafe Plus auf der Optionsliste, das über die bekannten Funktionen hinaus einen Heckaufprall erkennen kann und sich festbremst, um dessen Folgen zu lindern. Außerdem stehen Kamera- und Radarsysteme bereit, die teilautonomes Fahren ermöglichen und bis zu 500 m vorausschauen können. Die Systeme sind mit Karten- und Navigationsdaten vernetzt und haben Einfluss auf die Distronic: Jene passt die Geschwindigkeit in Kurven selbstständig an und ermöglicht so müheloses Fahren.

...wir sind gespannt auf die Probefahrt!

Fazit und Zielgruppen Check zur neuen Mercedes-Benz A-Klasse

Es klingt ein wenig skurril, aber die neue Mercedes-Benz A-Klasse ist erwachsen geworden. Sie bietet anständige Platzverhältnisse, sieht bestechend aus und zeigt sich luxuriöse, wie es sonst nur die Oberklasse kann. Dennoch blieb weiterhin eine junge Zielgruppe im Fokus, die dank der Optimierungen aber nicht mehr die einzige Klientel sein dürfte. Das zeigt sich etwa an der Auswahl an Fahrwerken: Serienmäßig kommt der Schwabe mit einem Komfortfahrwerk vorgefahren, während die adaptiven Dämpfer optional sind. Damit dürfte für jeden etwas dabei sein.

Mehr dazu:

Jens Stratmann Automobil-Journalist

Baujahr 1979, technisch im einwandfreien Zustand! Nach einer Ausbildung und über elf Jahren Erfahrung im KFZ-Bereich, machte Jens seine Passion zu seinem Beruf. Jens schreibt Beiträge über Neu- und Gebrauchtwagen, die auf persönlichen Erfahrungen und Fahrtests zu dem jeweiligen Auto basieren.

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