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Aston Martin Vantage GT Roadster

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Test: Der Aston Martin Vantage GT Roadster im Fahrbericht von 2016

Mit dem Aston Martin Vantage GT Roadster Testwagen durch Hollywood. Ein etwas anderer Fahrbericht. Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Fahrzeug-Infos bezüglich Leistung, Geschwindigkeit und Design sowie beeindruckende Fotos und schildern, warum das Modell für diese Kulisse genau das Richtige ist.

06.04.2022 | Jens Stratmann

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Mit meinen grauen Haaren fühle ich mich wie eine Mischung aus Richard Gere und George Clooney, allerdings nur bei der Haarfarbe. Inzwischen ist ein ordentlicher Bauch vorhanden, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. In dem einen Moment, da fühlte ich mich als Star. Vor allem als ich in einem sündhaft teuren Roadster über den Rodeo-Drive in Beverly Hills flanieren durfte. Ich habe den Aston Martin Vantage GT Roadster 2016 in einem Test geprüft. Was dieser schicke Wagen zu bieten hat, erfahren Sie im folgenden Fahrbericht.

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Das ganze Programm: Top Leistung & Luxus-Design

Unter der Motorhaube versteckt sich ein 4,7 Liter V8 mit einer maximalen Leistung von 436 PS und egal wie mein Gasfuß auch juckt, ich habe das Gaspedal nur ganz sachte gestreichelt. Zum einen, muss man mit so einem Fahrzeug nicht schnell fahren, um aufzufallen und zum anderen, wollte ich mich – aus guten Gründen – definitiv während meiner Aston Martin Vantage GT Roadster Testfahrt an die Höchstgeschwindigkeiten in den USA halten.

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Nach nur 4,6 Sekunden wäre ich vermutlich im Knast gewesen und hätte ich es auch nur einmal gewagt, die Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h auszufahren, ich wäre vermutlich nie wieder rausgekommen.

Der in Alloro Grün lackierte und durch gelbe Design-Elemente veredelte Aston Martin Vantage GT Roadster aus diesem Fahrbericht fällt auf. Sogar in einer Stadt wie Los Angeles, besser gesagt in einem Gebiet der Reichen und Schönen. In Beverly Hills!

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Ein Modell der Oberklasse: Der Aston Martin Vantage GT Roadster im Test 2016

Vom Rodeo-Drive ging es zum Santa Monica Pier, vorher noch vorbei am legendären Beverly Hills Schriftzug und ich habe die Ausfahrt genossen. Der lauwarme Wind, die wärmende Sonne von oben und das Gefühl, kein Allerwelts-Auto zu fahren.

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Ein paar Paparazzis erhofften sich wohl ein paar Kröten, denn sie lichteten Reiter und Ross bei der Probefahrt ebenfalls ab. Tja, Pech gehabt, dieses Mal habt ihr keinen Star erwischt.

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Aston Martin Vantage GT Roadster Kaufberatung: Das hat der Testwagen zu bieten

Optisch betrachtet ist der Aston Martin Vantage GT als Roadster eine Meisterleistung, der Klang vom Motor und von der Abgasanlage kommt einer Symphonie gleich, die Lenkung ist wunderbar direkt und gibt eine sehr gute Rückmeldung und die 19″ Räder haben keinerlei Probleme, die Kraft auf die Straße zu bringen.

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Das Fahrwerk? Nun, ich würde es als sportlich bezeichnen. Die Bremsanlage zeigt sich natürlich ausreichend groß dimensioniert, wurde bei meiner Probefahrt allerdings nicht gefordert.

Das elektrische Verdeck durfte ein paar Mal den Öffnungs- und Schließvorgang vornehmen und somit die Form, aber auch die Geräuschentwicklung im Innenraum verändern.

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Mit geschlossenem Verdeck wird es im Aston Martin Vantage GT Roadster während meiner Testfahrt angenehm ruhig, das ändert sich natürlich schlagartig, wenn man das Verdeck per Tastendruck verstaut und die Fensterscheiben herunterfährt. Dann wird es windig und wenn man mag, per Fußdruck, sogar stürmisch. Das Dach lässt sich in 18 Sekunden, bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h öffnen oder schließen.

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Ich will euch gar nicht belügen, natürlich habe ich das Gaspedal des Aston Martin Vantage GT Roadster für diesen Fahrbericht auch ein paar Mal durchgetreten, vermutlich war ich auch ein, zwei Mal etwas zu schnell unterwegs, aber das dürfte wohl in den besten Familien passieren.

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Mit einem Aston Martin Vantage GT fällt man sogar in Beverly Hills auf, dort wo es Luxus-Geschäfte ohne Ende gibt und man vermutlich mehr Luxus-Fahrzeuge in einer Stunde sieht, als in Deutschland im ganzen Jahr.

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In den USA zeigt man gerne, wenn man es geschafft hat, dass man es geschafft hat. Neid ist in den USA eher eine Form der Anerkennung, da klatscht der Nachbar noch, wenn man sich einen sündhaft teuren Sportwagen kaufen kann.

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Mankos & Schwächen: Das gäbe es zu verbessern

Kritikpunkte habe ich beim Aston Martin Vantage GT Roadster Test natürlich auch gefunden: Das Infotainmentsystem verdient das Prädikat „vorhanden“.

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Die Automatik würde ich mit der alten Kopf-Nicker-Automatik vom smart vergleichen wollen, beim Aston Martin Vantage GT also unbedingt den Handschalter wählen, denn sonst wird aus viel Fahrspaß vermutlich schnell viel Schaltfrust und der Kofferraum ist auch nur groß genug, um in Beverly Hills auf dem Rodeo Drive shoppen zu gehen.

Egal, die Geschäfte vor Ort liefern auch nach Hause und solange die Kreditkarte noch nicht verglüht ist, kann man auch noch einmal nachtanken.

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Der 4,7 Liter V8 zeigt sich durstig und das selbst bei gemäßigter Fahrweise. Laut NEFZ soll der Verbrauch zwischen 12,8 und 13,8 Liter liegen. Ich glaube, den Wert haben wir knapp verdoppelt.

Das maximale Drehmoment wurde auf 490 Nm geschraubt, die Höchstgeschwindigkeit liegt wie schon erwähnt bei Tempo 305 km/h und von 0 auf 100 km/h geht es innerhalb von 4,8 Sekunden. Überzeugende Fakten für eine stichhaltige Aston Martin Vantage GT Roadster Kaufberatung.

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Das automatische Getriebe verfügt über einen Sport-Modus, dann wird schneller zurückgeschaltet, die Gänge werden länger ausgefahren und der Schaltvorgang selbst geht gefühlt auch etwas schneller, wenn gleich es dennoch zu Wankbewegungen vom Fahrerkopf wie beim guten alten smart kommt.

In der Preisklasse rund um die 100.000 Euro darf man da doch noch etwas mehr verlangen, oder?

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Der Schlüssel – der übrigens gleichzeitig auch als Startknopf fungiert – sieht zwar wunderschön aus, ist aber dennoch sehr globig und kann nicht an den Schlüsselbund.

Nun hab ich genügend Gründe gefunden, um mir den Aston Martin Vantage GT Roadster nach meinem Test selber wieder madig zu machen, denn eigentlich hat er mir so gut gefallen, vor allem in Hollywood, vor allem auf dem Rodeo-Drive und vor allem offen.

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Selten so ein elegantes Fahrzeug gesehen, gefahren, bewegt.

Bjoern Habegger hat nicht nur den Testwagen besorgt, sondern auch einige der Fotos hier beigesteuert. Hier ist sein kurzes Fazit zum Aston Martin Vantage GT Roadster Fahrbericht:

„Aston Martin, die Hausmarke von James Bond. Mit dem offenen Vantage V8 durch Hollywood? Man fühlt sich unsicher in der eigenen Rolle. Cool wie James Bond? Oder overdressed wie Vivian Ward in Pretty Woman. Der Aston Martin Vantage kann seine Wurzeln als reiner Sportwagen nur mühsam verstecken. Es ist eine Wohltat in Zeiten von EU-Geräusch-emissions-Vorlagen dem puren Sound seines 437 PS V8-Motors zu lauschen. Wer in East Hollywood auffallen will, der greift zum brillanten Briten.“

Autoquartett-Daten: Aston Martin Vantage GT Roadster 2016

Motorleistung:

321 kW/436 PS

Drehmoment:

490 Nm

0-100 km/h:

4,8 Sek.

Vmax:

305 km/h

Kofferraumvolumen:

144 l

Verbrauch:

12,8 l Benzin/100 km

Basispreis:

~ 100.000 €

Kurz notiert:

Wer mit einem schicken Wagen in den Gefilden der Reichen und Schönen unterwegs sein will, ist mit dem Aston Martin Vantage GT Roadster aus unserem Test mehr als gut beraten. Dieser sportliche Flitzer überzeugt schon allein durch seinen optischen ersten Eindruck. Das gesamte Design entspricht der klassischen Aston Martin Manier. Für alle, die es windig mögen, lässt sich das Stoffverdeck des edlen Roadsters in 18 Sekunden öffnen. Doch damit nicht genug: Dieser Sportwagen mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Hinterradantrieb verfügt über einen Achtzylinder-Motor, der Sie in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h bringt. Auch mit einer maximalen Geschwindigkeit von 305 km/h gehören Sie problemlos zum Club der Alpha-Tiere auf der Straße.  Auch im Innendesign lässt der Aston Martin Vantage GT Roadster aus diesem Fahrbericht keine Wünsche offen: Von den sportlich-eleganten Sitzbezügen bis hin zur Mittelkonsole ist dieser Zweisitzer ein Oberklasse-Fahrzeug, das sich nicht nur in Hollywood zu Hause fühlt, sondern auch in München oder Monaco einen stilvollen Auftritt garantiert.

Jens Stratmann Automobil-Journalist

Baujahr 1979, technisch im einwandfreien Zustand! Nach einer Ausbildung und über elf Jahren Erfahrung im KFZ-Bereich, machte Jens seine Passion zu seinem Beruf. Jens schreibt Beiträge über Neu- und Gebrauchtwagen, die auf persönlichen Erfahrungen und Fahrtests zu dem jeweiligen Auto basieren.

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